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Zitat von LidlRacer
Wenn sie sinnvoll sein sollten, müssten sie mehr können als heutige Doping-Kontrolllabors - nämlich jeden Tag ein zweifelsfreies grünes OK auswerfen. Nicht nur für diverse Blutwerte sondern für alle denkbaren Dopingmittel.
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Weshalb sollte das so sein? Und wenn ein neues Mittel auf den Markt kommt, sind die Geräte dann plötzlich wertlos? Das ist doch albern und geht völlig an einem realistischen Bedarf vorbei. Stattdessen ist das doch nur eine angenehme Ausrede, um nichts machen zu müssen.
Und dass auch das wunderbarste Gerät nichts nützt, wenn die Verbände (UCI, FINA, IOC und wie sie alle heißen) in ihren Spielchen von der Politik und den Dachverbänden weiterhin so geschützt werden wie bislang, ist doch auch klar.
(Ebenso klar ist doch auch, dass ein Laden wie die WTC null Interesse daran hat, auch nur irgendeinen negativen Schein, welcher Art auch immer, an ihren Armstrong zu lassen, dem sie gerade 1 Mio $ schenken, damit er sie selbst populärer macht.)
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Zitat von LidlRacer
Und Blutwerte sind schon kompliziert genug, wie nicht nur der Pechstein-Fall zeigt, sondern z.B. auch Armstrongs TdF-Werte, die ich vorhin schon verlinkt hatte. Kurts hochgeschätzter Experte Damsgaard traut sich keine Beurteilung derselben zu sondern meint, es bräuchte dazu ein 10 - 15 köpfiges Expertengremium ...
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Ja, ja, die Experten und ihre Unabhängigkeit. Aber letztlich steht's doch alles da.
Was nur leider nicht dort steht, ist, wie wenige Tests/Werte sie denn überhaupt zur Verfügung hatten. Gerade weil die TdF-Etappen so schön spät starten, spricht ja wirklich nichts gegen einen kleinen Piekser morgens/mittags/abends - und dann mal gucken, wie die Geschichte aussieht. Und wenn das nicht reicht, macht man so lange weiter, bis es reicht. Jeden Tag, ganz einfach.