gemeinsam zwiften | youtube | forum heute
Trainingslager Südbaden
Triathlon Trainingslager Südbaden
Keine Flugreise
Deutschlands wärmste Gegend
Kilometer sammeln vor den Wettkämpfen
Traumhafte Trainingsstrecken
Training auf dem eigenen Rad
04.-07.06.2026
EUR 299,-
triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Ziel von 8 auf 6,5 - schneller in Rappi schneggen
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 08.03.2012, 18:25   #1722
soloagua
Szenekenner
 
Benutzerbild von soloagua
 
Registriert seit: 18.04.2009
Ort: Schweiz
Beiträge: 5.860
Panierte Schnitzel

Dienstag:

Morgens 1 Std Schwimmen, Technik. Recht easy.

Es stand Kraftausdauer am Berg an. 57 km in 3:23, der Wind war nicht ohne. Die Gruppen fuhren quasi in Blöcken zum Berg, dann hiess es für uns 2x20 min mit niedriger TF und möglichst hohem Gang. Alle 4 min steigern. Hart, aber verblüffender Weise kam ich beides Mal gleich weit. Nur kam mir beim zweiten Mal keiner mehr entgegen... hm, irgendwas hatte ich wohl verpasst. Es ging dann noch ne halbe Stunde lang den Berg hoch. Ziemlich blöd im Kopf, aber was solls, musste ja sein.


Mittwoch
Der easy day begann mit einer Stunde Schwimmen.
Auf dem Rad waren 3 - 3,5 Stunden angesagt. Der Wind tobte und so brauchten wir für 76 km fast 5 Stunden. Timanfaya hoch mit 4-5 km/h und immer volle Konzentration, sonst ist man weg vom Fenster...
Am Morgen schon die erste "Freude" die beiden Fun-Gruppen wurden zusammen gelegt. Somit ahnte ich, was mich erwartet und es kam, wie es kommen musste... eigentlich war ja Easy-Day angesagt, GA1 und locker trampeln. Den ersten Hügel konnte ich gut dranbleiben, die Beine waren schwer vom Vortag. Am zweiten Berg musste ich dann abreissen lassen, konnte aber wieder auffahren. Allzu oft sollte ich das aber nicht machen...
Bis Timanfaya war ok. Wir (8 Mädels) hatten unsere 2 Jungs quasi abgehängt und gabelten 5 Spanier unterwegs auf.
Erst wollten die ein wenig Windschatten fahren, aber wir konnten uns die Sprüche nicht verkneifen, also überholten sie und wurden langsamer... hm, dass liessen sich unsere zwei Guides nicht gefallen und da es gerade über eine Kuppe ging, nahm die ganze Gruppe anlauf und eröffnet war das Rennen...
Glücklicherweise war es nicht weit bis zum Kaffeestopp und so beruhigte sich das ganze schnell. Verabschiedung und auf in's Timanfaya. Hier kam der Wind komplett von vorne. Auf der Hälfte konnte ich nicht dran bleiben und riss weg. Also alleine weiter gestemmt. Teilweise blieb ich fast stehen. Nicht aufhören zu treten, weiter, weiter, atmen, nein, nicht schneller werden. Thomas (ein Guide) und Rene sind noch hinter Dir. Cool bleiben, nicht abschiessen...
Da ich dann den Weg nicht kannte, wartete ich auf die Beiden. Dann ging es in's Cafe. Juhuu!
Der Hammer kam aber noch. Auf der Heimfahrt hatten wir Seitenwind. Mit Boen bis zu 70. Sand fegte über die Strasse und ich konnte fast nicht mehr den Lenker halten.
Irgendwie waren wir dann endlich nach fast 5 Stunden wieder sicher im Hotel. Ich schwor mir, wenn der Wind wieder so sei, würde ich nicht die Königsetappe fahren...

Abends gab's dann eine Massage, die war einfach nur herrlich!
__________________
Ein Stück Kuchen nicht zu essen, ist auch nicht die Lösung!
soloagua ist offline   Mit Zitat antworten