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Alt 21.02.2012, 16:36   #23
Duafüxin
Szenekenner
 
Registriert seit: 01.06.2007
Beiträge: 7.066
Zitat:
Zitat von captain hook Beitrag anzeigen
Das Marathontraining in weiten Teilen auch blankes km abreißen ist, wollen viele halt nicht wahrhaben.

Und soweit ich weis, hat die Lucy es nicht so mit den Umfängen. :-)

Aber nur von hart wird das nix auf dem langen Kanten. Steffney umschreibt das ja auch schon in einem Beispiel zum Intervalltraining wo er ausführt, dass viele schneller laufen wollen als er vorgibt. Er argumentiert dann damit, dass sie im WK selber doch auch nur wesentlich langsamer laufen können und dass das was sie vorhaben hat die Laktatverträglichkeit trainiert - welche aber für einen M nur sehr bedingt benötigt wird.

Greif ist das direkte Gegenteil mit seinen kurzen Intervallprogrammen mit viel Pause, die er extrem schnell laufen lässt.

Mir taugte bislang die Steffneyvariante besser. Also nicht, dass ich nach seinen Plänen trainiert hab, aber der Ansatz, dass man nicht zwangsläufig immer superhart laufen muss was das Tempo angeht.

Man sollte auch nie vergessen, dass alle Sachen immer im Gesamtzusammenhang zu sehen sind. Man kann sich also nicht die Sachen zusammensuchen wie man will und dann sagen: "aber bei xy sind die Intervalle zu langsam". Wenn man z.B. am Tag vorher nen TDL gemacht hat oder nen 30er oder in der Vorwoche viele Km, dann ist das was da steht vielleicht für sich gesehen lasch und langsam, aber im Gesamtzusammenhang völlig ausreichend.

Wenn man entscheidet, dass das ganze insgesamt zu lasch ist -> schnelleres M-Tempo wählen, härteres Programm bekommen. :-)

Mit den JD-Plänen kommt man schon auf genug km, nur hart ist es da ja auch nicht. Die ersten 6 Wochen sind nur reines km-Gesammel und ohne die hält man die harten Sachen auch nicht aus.
Wenn man sich auf nen Plan einläßt muß man den auch zunächst mal abtrainieren und nicht von vornerein meckern der ist zu lasch, die langen zu kurz, zu langsam oder sonst was. Ne gewisse Demut ist eben gerade bei M-Training auch dabei, aber die jungen Hüpper wollen immer alles gleich und wissen immer alles besser als so olle Haudegen wie der Steffny.

Hinten raus kackt die Ente, heißts doch, oder?
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