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Alt 02.11.2011, 15:05   #49
Luke Footwalker
Szenekenner
 
Benutzerbild von Luke Footwalker
 
Registriert seit: 09.04.2010
Ort: OWL
Beiträge: 1.247
Hallo,

ich schmeiße hier auch noch kurz meine Gedanken dazu:

Die Marke ist völlig wumpe, such Dir einen Preisrahmen für den Einstieg aus und entscheide Dich für eine Marke, die Dir gut gefällt (In die Hand nehmen und damit fotografieren). Die 1000 € sind schon ein guter Preisrahmen. Dann merkst Du schon, ob das Gehäuse gut in der Hand liegt. Die DSLR sind kleiner als früher die SLR, was dann meist zum Kauf eines Batteriegriffes führt. Tipp: Canon EOS 500D. Mehr Megapixel brauchst Du (sehr) lange Zeit nicht. Vergiß Sportfotografie im Zusammenhang mit 1000 € Budget. Und stell die Kamera so ein, dass sie gleichzeitig RAW- und JPG-Dateien erzeugt. Mit der Zeit lernst Du den, nennen wir es salopp Belichtungsspielraum, in den RAWs zu nutzen.

Ein gutes lichtstarkes Objektiv mit Normalbrennweite (ganz grob die Diagonale des Sensors). Also ab Lichtstärke 1,8 oder besser, die sind noch bezahlbar.

Ein Allertage-Kitobjektiv, z.B. Canon 18-55 IS. Damit deckst Du den Weitwinkel bis leichten Telebereich ab, was für den Anfang locker ausreicht. Bei dunkler Umgebung hilft Dir der Image Stabilizer gegen Verwackeln aus der Hand, so 1-2 Blenden besser als ohne IS ist drin. Bei bewegten Motiven (Sport) hilft das nicht die Bohne.

Einen Systemblitz, der E-TTL kann und möglichst noch manuell einstellbare Blitzstärke, in alle Richtung drehbaren Blitzwinkel und ein Kabel für entfesseltes Blitzen.

Ein gutes Stativ (z.B. Manfrotto 055 mit Dreiwegeneiger, besser Getriebeneiger). Das kauft man für's Leben, hier sind 300 Euro der untere Einstieg. Weniger Stablität ist rausgeworfenes Geld, wie aktuelle Eigenerfahrung eines Zweitstatives zeigen.

Ein Konzept für die Datensicherung. Insgesamt ist digitale Fotografie preiswerter als Film- oder Diafotografie. Die Negative, sprich Bilddateien, sind jedoch deutlich schlechter vor dem Untergang zu bewahren. Also mindestens eine externe Festplatte für regelmäßiges Backup des Rechners. Zusätzliches Brennen aller Bilddateien auf DVD-RAM zur archivsicheren Langzeitablage.

Ein gutes Bildarchivierungsprogramm und ein gutes Bildbearbeitungsprogramm gehören IMHO dazu.

Und anschließend fotografieren, fotografieren, fotografieren. Die ersten zehntausend Bilder sind die schlechtesten. Die Bilder werden besser als alles vorher Gekannte werden, aber mit der Zeit wird Dir der eine oder andere Punkt störend auffallen - Du lernst zu Sehen. Und dann wirst Du auch selber feststellen, ob es an der Lichtstärke der Objektive, der Schnelligkeit des Autofokus und der Belichtungsmessung, an der Brennweite oder an der Aufnahmetechnik liegt. Mit obigem Equipment kannst Du dann sukzessive aufrüsten ohne irgendetwas komplett in die Tonne drücken zu müssen. Ob es nun eine 1.000er Brennweite ist, oder ein 70-200/2,8 L - alles kostet richtig Geld und Du wirst es durch die Erfahrung zu gegebener Zeit zielsicher entscheiden können. Die erste Entscheidung für eine bestimmte Marke führt durch die Komplexität aller Anbauteile meist dazu, dass man bei dieser Marke bleibt.

Viel Spaß beim Fotografieren wünscht
Der Luke
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