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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Umstieg auf (Quasi-) Barfußlauf
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Alt 02.11.2011, 14:27   #13
~anna~
Olympiasiegerin
 
Benutzerbild von ~anna~
 
Registriert seit: 26.03.2011
Ort: Lausanne
Beiträge: 3.662
Danke für alle bisherigen Tipps!

Zitat:
Zitat von CP60 Beitrag anzeigen
Jedoch stimmt schon etwas an deiner Ausgangüberlegung nicht: Durch Barfußlaufen/aktives Laufen wird die Belastung für alles unterhalb der Knie GRÖSSER und nicht kleiner. Für Knie/Hüfte ist dieser Stil sicher super, aber das Abfedern der Stöße übernimmt nun der Fuß/die Wade.
Ja, dass die Muskeln im Fuß-/Wadenbereich beim Barfußlaufen mehr arbeiten müssen als in irgendwelchen federweichen Dämpfungstretern, ist mir schon klar. Allerdings wäre meine Überlegung, dass sie dann eben auf die Art und Weise arbeiten müssen, zu der sie von Natur aus bestimmt sind. Ich merke erst jetzt nach den ersten Barfußexperimenten wie unnatürlich das Laufen mit Schuhen ist... Wobei ich da zwischen meinen (zumindest gefühlsmäßig) supergedämpften und -gestützten Brooks (weiß jetzt das genaue Modell nicht) und den Asics DS Trainer unterscheiden muss; die Asics sind eigentlich ganz ok, bis aufs Gewicht.

Zitat:
Ein starkes Indiz das die Probleme von deinen Schuhen kommen. Andere ausprobieren, wenn es da genauso ist hat man dir vielleicht auch jahrelang falsche Schuhe verkauft (mit Stütze und du brauchst ohne, oder andersrum).
Beim besagten Lauf hatte ich die Brooks an. Ich konnte sie eigentlich noch nie leiden - so klobig und schwer... Hab sie bisher eigentlich nur getragen, weil ich sie eben besitze und sie neben den Asics meine einzigen Laufschuhe sind - und ich dachte, dass etwas Abwechslung nicht schaden kann. Wohl doch. Habe mir jetzt geschworen, sie nicht wieder anzuziehen und mir stattdessen (zusätzlich zu den Vibram) ein schönes leichtes Paar Schuhe zu gönnen. Vielleicht die Asics DS Racer? Sind ja quasi die abgespeckte Variante der DS Trainer, mit denen ich ganz gut klar komme. Oder würdet ihr etwas komplett anderes als Zweitschuh empfehlen, um eine differenziertere Belastung zu erreichen?

Ach ja, die Brooks habe ich übrigens nach einer Laufanalyse in einem Laufshop in Wien (mit eigentlich sehr gutem Ruf) verpasst bekommen; der Mensch dort wollte damit meine Überpronation korrigieren. Ich hatte damals leider noch zu wenig Skepsis gegenüber diesen funktionellen Wunderschuhen...


Zitat:
Barfußlaufen ist sowohl auf dem Vorfuß als auch auf dem Mittelfuß möglich. Nur Fersenlauf klappt nicht, weil der Körper dafür keine eigene Dämpfung hat.

'Normal' dürfe der Mittelfußlauf sein, weil über die Mittelfußaußenkante aufgesetzt, dann über das Quergewölbe zum Großzehballen abgerollt und so körpereigen gedämpft wird.
Ah... ok. Ich muss zugeben, dass ich gar nicht genau wusste, was Mittelfußlaufen ist. Vermutlich tue ich das dann eh automatisch, wenn ich 7km locker barfuß laufe... (Ich hatte Wikipedia geglaubt, welche meint, dass Vorfußlauf der natürliche Laufstil ist.)

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Mein Plan wäre nun: Ein zweites, leichteres Paar Laufschuhe besorgen und meine Lauferei anfangs auf 40% Asics DS Trainer, 30% leichte Schuhe, 30% Vibram aufzuteilen und dann gefühlvoll Richtung Vibram zu steigern.

Das Hauptproblem ist, dass ich das Laufen viel zu sehr liebe und es mir so schwer fällt, mich zurückzuhalten...

Anna

PS: @Tobias: http://www.triathlon-szene.de/forum/...splay.php?f=46
~anna~ ist offline   Mit Zitat antworten