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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Mit dem Paleo-Lifestyle zu neuen Höchstleistungen (Teil 1)
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Alt 07.10.2011, 09:29   #800
pinkpoison
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Tri2Be Beitrag anzeigen
Robert ich hab auch nochmal eine Frage.
Kann man etwas über die ideale Verteilung der Kohlenhydrate aussagen?
Nach dem Motto Fructose sollte x% der Kohlenhydrataufnahme ausmachen?
Ich denke du weißt worauf ich hinauswill, aber meine Anschlussfragen stelle ich dann noch
danke
Zunächst mal ist festzuhalten, dass man dauerhaft komplett ohne Kohlenhydrate auskommen kann, da es keine essentiellen KH gibt. In Folge könnte man Deine Frage also so beantworten, dass es auch nicht auf eine bestimmte Verteilung der diversen KH ankommen kann.

So würde ich aber nicht argumentieren, da die Zufuhr von KH ja durchaus als Treibstoff vorgesehen ist (sofern diese unseren Ahnen ja nach Nahrungsmittelangebot) verfügbar waren. Und wenn diese zur Vefügung stehen, dann werden diese ja auch bevorzugt für die Energiegewinnung verstoffwechselt und auch sehr effizient in Körperfett verwandelt. Aus Sicht der Paleo-Ernährung spielten raffinierte, isolierte Zucker - also "schnelle KH's" keine bis untergeordnete Rolle (Grenzfall: Honig). Ebenso untergeordnet: komplexe KH in Form von Stärke (Getreide, Mais, Kartoffeln). Dominiert haben damals (geographisch und jahreszeitlich/klimatisch bedingt unterschiedlich) Obst und stärkearmes Blatt- und Wurzelgemüse, wenn man den Ergebnissen der Paläoanthropologen folgt.

Ich kann natürlich nachvollziehen, dass ein Leistungssportler sich für ein Finetuning interessiert, aber der Paleo-Ansatz gibt hierzu keine konkreten Hinweise. Ausnahme: Die Hinweise die Cordain/Friel für die Periodisierung der Nahrungszufuhr gegeben haben, die ich im Teil 3 meines Paleo-Essays zusammengefasst habe, die jedoch nicht konkret Bezug zu Deiner Frage haben.

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