Ich finde die Haltung von einigen hier auch unmöglich! Schon mal jemand in einer Ausschreibung gelesen, dass man sich verpflichtet, dass Ding durchzuziehen?
Natürlich ist ein Wettkampf etwas, dass man Ernst nehmen sollte, sonst würde man sich nicht so lange und akribisch darauf vorbereiten und in der Regel ist es auch so, dass man an der Startlinie steht und bereit ist, alles zu geben. Arne ist ja nun von der Biographie kein Unbekannter und allen hier sollte klar sein, dass er in der normalen Wettkampfsituation das genau so sehen würde.
In diesem Jahr war es allerdings anders, er hatte Verletzungspech, einen herben Rückschlag in Roth und war geknickt am Boden. Die Chance in Barcelona teilzunehmen hat sich spontan ergeben, es hat ihn gepushed und er hatte Spaß daran. Ich denke, Arne, du fühlst dich jetzt besser? Dann ist doch alles wunderbar, der Athlet hat seine Motivation und gute Laune wieder und kann nächstes Jahr wieder mit Neigung zur Selbstzerstörung eine neue Saison beginnen.
Gerade beim Laufen hatte ich es auch schon, dass ich Freitag Abend da stand und einfach mal bock auf einen Wettkampf hatte. Der Samstagabendtermin wurde trotzdem war genommen und dann ging es Sonntag früh los. Keine großen Ansprüche, keine Vorbereitung und auch keine wirklichen Ziele, hauptsache Spaß haben, dass Ding - vielleicht schneller, vielleicht langsamer - ins Ziel zu bringen und am Ende dafür noch zwei bis drei Stück Kuchen zu futtern. Wettkampfambitionen? Null! Freude gehabt? Klar!
Das nennt sich Breitensport
