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Alt 22.09.2011, 19:28   #58
Pascal
Szenekenner
 
Registriert seit: 09.01.2008
Beiträge: 2.055
Zitat:
Zitat von FuXX Beitrag anzeigen
Theologisch begruendbar - find ich irgendwie ne lustige Umschreibung.

Da wird eine durch nichts logisch begruendbare dogmatische Lehre geschaffen aus der heraus dann logisch argumentiert werden kann, oder wie?

Wenn sich aus logischer Argumentation voellig unplausible Ergebnisse herleiten lassen, dann koennte man vermuten, dass die Argumentationsgrundlage mangelhaft ist. Ganz davon abgesehen, dass nirgendwo im NT steht, dass Jesus was gg Schwule hatte (das AT wird vom NT quasi ueberstimmt, das hat nichts mit schoenreden zu tun Flitzetina). Da steht auch nicht, dass Priester im Zoellibat leben muessen, genau so wenig wie da eigentlich was von ner jungfraeulichen Geburt stand.
Mache es doch nicht so kompliziert . Als eine Begründung kann eine Fundstelle in einem Standarwerk der Christen, Bibel genannt , erachtet werden. Es gibt reichlich Bibelstellen aus denen eine Stellungnahme zur Homosexualität abgeleitet werden kann, wie z.B. "Männer mit Männern bringen Schande über sich und empfangen am eigenen Leib den Lohn für ihre Verirrung.". Und wenn man will (wie bereits geschrieben, ich nicht...), kann sich darauf berufen werden um eine bestimmte Position zu vertreten.

Da im Begriff Theologie auch das griechische Wort -logos, also Wort steckt, ist der Verweis auf ein Wort aus der Bibel als Begründung doch nicht schwer nachzuvollziehen. Das ist völlig von dem Glauben an eine "Lehre" zu trennen.

Zitat:
Zitat von FuXX Beitrag anzeigen
Vor allem reicht seine Kernaussage "Liebe deinen naechsten wie dich selbst" als Wegweiser in fast allen Lebenslagen. Muessten sich nur alle dran halten.

Fuer reflektierte Menschen geht das dann auch ganz ohne Kirche, da Moral und Ethik der Gruppe einfach nuetzen, genau wie dem Einzelnen. Nur wer dumm ist braucht die Androhung von juengstem Gericht und Hoelle. Heute funktioniert die Androhung nicht mehr, daher ist die Welt womoeglich noch unsozialer als frueher.
Hier unterliegst Du wieder dem Klischee der alleinigen Existenz des alten Testamentes, dabei weist Du es selbst wie oben selbst geschrieben besser. Nein, dadurch das Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist und für die Menschen am Kreuz gestorben ist sind Christen erlöst. Für einen Christen existiert überhaupt keine Drohung, das ist genauso Klischee wie Aussagen das Christen unlustig sind und wenn überhaupt zum lachen in den Keller gehen müssen .

Weshalb die Welt unsozialer geworden ist könnte man allerdings auch mit der geringeren Zahl der Gläubigen in Zusammenhang bringen. Stimmt aber vermutlich ebenso wenig.
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nix
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