Zitat:
Zitat von Pascal
Wie PP schon schrieb, hier werden immer die gleichen Dinge zusammengewürfelt, die längst historisch geklärt sind: kein kirchlicher Vertreter diesen Landes vertritt die Auffassung, das Thesen und Aussagen des alten Testamentes ("Auge um Auge...") geltendes Recht in Deutschland sind. Die Kunst ist es doch nicht Bibelzitate zu finden, sondern das Wort in der Gegenwart zu interpretieren.
Es ist wirklich abwägig den Papst in die Nähe einer Person zu rücken, der die körperliche Unversehrtheit einer homosexuellen Person nicht wünscht, sie hasst oder deren Tod befürwortet oder befördert.
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Tja, und da bin ich eben anderer Ansicht. Wenn eh nur zählt, was der Zeitgeist den Menschen (auch der Papst ist ja nur ein solcher) gerade als zulässige Interpretation des geschriebenen Wortes erlaubt, worauf beruht sich dann der Absolutheitsanspruch der Kirche(n)?
Entweder "es steht geschrieben" im "Wort des lebendigen Gottes"... oder "ich interpretiere es mir, wie ich es gern hätte", dann aber bitte ohne Berufung auf irgendeine Supermacht im Jenseits.
Und ja, es ist in der Tat abwegig, dass der Papst persönlich irgendeinem Homosexuellen etwas böses wünscht oder seinen Tod befürwortet, aber er ist Oberhaupt einer Kirche in der dieses Gedankengut SEHR WEIT verbreitet ist und auch nicht ausdrücklich bekämpft wird.