Interessanter Punkt! Markenklamotten haben aber ('mal unterstellend, dass ein Poloshirt angesagter Marken nach 15 Wäschen nicht besser aussieht als z. B. ein Shirt der Kaufhof-Hausmarke) m. E. eine andere Funktion:
Markenklamotten geben Sicherheit. Denn was alle tragen, bzw. das nach dem "alle" streben es tragen zu können, kann nicht verkehrt sein. Ich mache mit Markenklamotten
nichts falsch....wenn ich die gleiche Marken wie mein Chef, wie meine Klassenkameraden, wie meine Spezis vom Tennisclub, wie die anderen Urlaubsgäste in dem Hotel auf Sylt oder Rügen trage.
In einer Welt in der heute durch globale Vernetzung alle Katastrophen, alles was schiefgegangen ist, alle Bedrohungen, nur einen Mausklick von mir entfernt sind, gibt es scheinbar viele Menschen denen diese Sicherheit durch Unifmormität wichtig ist.
Hinzu kommt, dass im Berufsleben Dinge wie die Selbstdarstellung durch Markenklamotten, die anderen Business--Accessories (Smartpohne, Laptoptasche, etc.), substanzarme, aber umfangreiche animierte Powerpoint-Präsentationen und (subtile) Darstellung der ach so tollen "Vernetzung" an Bedeutung gewonnen haben.
Zurück zu den Finisher-Shirts: Baumwollshirts werden verschenkt. Funktionszeug wird im Training getragen. Das tragen von Finishershirts bei der Abholung von Startnummern geht garnicht. Sieht ja so aus, als hätte man nichts anderes anzuziehen und würde sein ganzes Leben nix anderes machen wie Triathlon (das würde ich, selbst wenn's so wäre niemals zugeben

).
Gruß
N.