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Alt 26.08.2011, 12:31   #55
pinkpoison
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Joerg aus Hattingen Beitrag anzeigen
Was uns von Primaten unterscheidet ist, das wir kooperieren können.
Kooperation statt Konfrontation!
Das hat uns weitergebracht.
Wir sprechen hier nicht von Primaten, sondern von der Gattung Homo. Diese gingen (und gehen nach wie vor in Jäger&Sammler-Völkern) auf Nahrungssuche und Jagd. Dabei standen und stehen die einzelnen Clans in intensiver Konkurrenz, was zu einem Revierverhalten ähnlich wie bei Wölfen und anderen Raubtierne geführt hat und mit intensiver Konfrontation zwischen den Clans verbunden war/ist. Bei wachsender Population bedeutet dies den Zwang zur Suche neuer Reviere und beförderte so die rasche Ausbreitung der Gattung Homo auf dem gesamten Planeten.

Was die rosarote Gutmenschenbrille betrifft: Gerade die (mitunter tödliche) Konfronatation zwischen den Gruppen (im "sportlichen Wettstreit" um Beute) stellt den evolutorischen Selektionsmechanismus dar. Wer zu spät kam, bekam nicht genug Eiweiß und Fett ab und hatte geringere Reproduktionsraten, was im Laufe der Zeit zu klarer Dominanz des Genpools der regelmäßigen "Sieger" führte. Gerade die Omega-3-Fette aus Rückenmark und Gehirn, das unsere Ahnen bevorzugten, sorgte für die Ausbildung leistungsfähigerer Gehirne.

Richtig muss es also lauten: Durch kooperatives Verhalten bei der Nahrungsbeschaffung und in Konfrontationssituationen zwischen großfamiliären Kleingruppen fand die "Höherentwicklung" der Gattung Homo statt und gleichzeitig verankerte sich so im Genpool unserer Art der Belohnungsmechanismus "Siegen zu müssen", wenn man überleben will bis in unsere heutige Zeit in transzendierter symbolischer Form im Sport.

Hab nicht ich erfunden, sondern ist Stand der Wissenschaft zu diesem Thema, den ich hier sehr verkürzt aber sinnentsprechend widergeben habe (siehe Buchtipp oben und die dort angegeben weiterführende Literatur).
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