Zitat:
Zitat von marc74
Ich sage aber nochmal, daß es natürlich individuelle Unterschiede gibt, aber man in der Praxis bei willkürlich ausgesuchten Menschen kaum jemanden finden wird, der normale Vit D Werte im Blut hat.
Diesbezüglich habe ich einen Vortrag aus dem Osteoporose Zentrum Hamburg gehört, nach deren Empfehlung generell Vitamin D substitiert werden sollte, um zukünftige Probleme durch Osteoporose vorzubeugen. Da in der Zeit des stärksten Knochenaufbaus im Teenageralter eine gravierende Unterversorgung stattfindet, fängt der Knochenabbau auf einem nicht optimalen Niveau der Knochendichte an...
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Was ist ein "normaler" Wert im Blut und wer legt den fest? Da gehst doch schon los. Die Orthomolekularmedizin und die Pharmaindustrie, die sie als Disziplin erfunden hat?
Knochengesundheit alleine an Ca und D festzumachen und generell zu einer Supplemenation zu raten ist m.E. unseriöse Geschäftemacherei. Viel sinnvoller wäre es gerade bei Jugendlichen den Konsum von Colagetränken einzuschränken und den Verzehr von säurebildenden Nahrungsmitteln im Auge zu behalten (Süßkram, Milchprodukte, Fastfood, zu wenig Obst und Gemüse). Ebenso ist auf eine intensivere sportliche Aktivität an der frischen Luft/Sonne Wert zu legen, da dadurch die Stärke der Knochen in jungen Jahren wesentlich stärker determiniert wird, als durch eine fragwürdige D-Supplementierung. Wenn man sich den durchschnittlichen Teenie von heute so anschaut, dann kann einem Angst und Bange werden: McD, Coke und Playstation sind die Eckpfeiler späterer Erkrankungen wie zb. Diabetes II und auch Osteoporose.
Gerade beim Thema Osteoporose offenbart die Schulmedizin leider in den letzten Jahrzehnten ein Maximum an Inkompetenz, wie die steigenden Raten und Therapien mit fragwürdigem Erfolg zeigen, die sich allesamt nicht mit den wirklichen Ursachen dieser Krankheit auseinander setzen, die in hohem Maße lebensstilbedingt ist. Trifft genetische Prädisposition dann auf fehlerhaften Lebensstil, dann kommts für die Betroffenen knüppeldick.... Mit Calziumcarbonat und Vitamin D alleine kommt man nicht weit und mit Milchprodukten als Vorbeugung bereitet man erst recht den Boden für den Ausbruch der Erkrankung. In Ländern, in denen keine Milch konsumiert wird, ist Osteoporose eine sehr exotische Krankheit - wo (pasteuerisierte) Milch konsumiert wird hingegen auf dem besten Weg zur Volkskrankheit.
Aber das schöne an Volkskrankheiten für die Ärzteschaft ist eben das nahezu unerschöpfliche pekuniäre Potenzial das Dauerpatienten mit sich bringen.... um die wirklichen Ursachen anzugehen fehlt in unserem Gesundheitssystem ein tragfähiges Anreizsystem, denn nur ein kranker Mensch bringt dem Medizinsektor Umsatz.