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Zitat von JENS-KLEVE
Falls man es doch tut, sollte man nur über diese substanzen reden und nicht mehr über die Musik selbst.
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Ich kann tatsächlich nicht mehr ohne innerer Übelkeit ihre Stücke hören und spiele sie deswegen auch schon lange nicht mehr ab.
Vor knapp zwei Jahren ist ein sehr naher Verwandter von mir ziemlich ähnlich "umgekommen". Mir geht das schon sehr nahe und hatte trotz alle Bemühungen ähnlich wie Winehouse's Mutter das Gefühl nicht mehr helfen zu können, nur noch begleiten zu können, einem Menschen, der sich im Grunde nicht mehr helfen lassen will. ~
Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen habe ich bei diesen RIP-Threads mit persönlichen Beileidsbekundungen von eigentlich Fremden meine größten Schwierigkeiten, da sie das Opfer sowieso nicht und auch ziemlich sicher die Angehörigen nicht erreichen, sowie allen zukünftigen ähnlichen Opfern (!) so auch erstmal gar nicht helfen und es sich letztendlich NUR um die möglicherweise echten, aber hier vernachlässigbaren Gefühle der Beitragsgebenden geht.
Der Tod von egal wem ist etwas sehr Persönliches des engeren Kreises von Freunden und Familie. ->Meine Pietät legt mir da größte Zurückhaltung bei öffentlichen Personen (egal auf welchem Gebiet) auf. Muß aber jeder für sich selber entscheiden und vertreten.
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Zitat von FinP
Genau diese "Quasi-Legitimation" verharmlost enorm. Kunst ist nur mit Rausch, Topsport nur mit Dope und Karriere nur mit Koks möglich. So ein Schwachsinn.
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Volle Zustimmung!
Und angesichts der Ereignisse in Norwegen, die in der Bedeutung zu dem vielfältigen Leid der fast hundert Hinterbliebenen dazukommt, halte ich RIPS bei der letzendlich unglücklich und selbstverliebten Amy für ... übertrieben.