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Zitat von Jakob
Anscheinend gibt es wieder neue Wundermittel für Ausdauersportler. Einfach lächerlich diese Zeiten: 8:18 Wellington, 7:41 Mr Raelert, Michi Weiss unter 8h, sogar Lothar Leder ist plötzlich wieder eine Stunde schneller als die letzten Jahre (das sind alles ganz spezielle Freunde). Auch die TdF steht wieder genau so da wie vor ein paar Jahren. Nebenbei noch ein Marathon in vernachlässigbaren 2:03.
Sieht wohl so aus, dass man den sauberen Sport im Spitzenbereich vergessen kann; entweder man akzeptiert, dass es so halt läuft und schaut sich die Show trotzdem an (7:41 ist ja auch wirklich geil keine Frage) oder man lässt es einfach. Im Zweifel ist es dann doch irgendwo egal, ist ja nicht mein Leben, aber ein komisches Gefühl bleibt dennoch.
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Mich beschleicht eher das Gefühl, dass die Herren nun in die gleiche Trickkiste greifen wie die Frauen. Die Entwicklung der Frauenzeiten seit 2008 ist ja wirklich enorm. Wir erleben im Männer Triathlon nun etwas sehr ähnliches.
CW war mir ohnehin immer ein Rätsel. Spätestens seit ihrem und nach ihrem ersten Auftritt in Frankfurt. Aber hierzu gibt und gab es ja genügend andere Diskussionsfaden. Ein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass solche Zeiten nicht möglich sein können. Ähnliches sehe ich bei den Männer-Radzeiten und anschliessendem 2:40 Mara.
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass der Schlüssel nicht allein am Sauerstoff-Transport und der Kraft liegt, sondern dass vorallem im LD-Bereich die Energiebereitstellung der limitierende Faktor ist. Es liegt für mich daher nahe, dass etwas im Umlauf sein könnte, was genau an dieser Schraube dreht.
Erfahren wird man es wohl nie. Es sei denn es geht mal wieder einer hoch und plaudert was aus oder schreibt ein Buch drüber
J