|
Myllylä ist kein schlechtes Beispiel.
Er und viele andere zu jung verstorbene Profisportler dürfen aber wohl als Metapher für "am Hochleistungsport zerbrochene" gesehen werden, Doping mit eingeschlossen.
Ich denke, als prominenter und erfolgreicher Profi tänzelt man ständig zwischen Himmel und Hölle.
Die Öffentlichkeit erwartet einen sympatischen, sauberen Strahlemann mit dem Nimbus des Unzerstörbaren.
Es gilt Ruhm und Glanz zu wahren, um Sponsoren und Medien bei Laune zu halten wird nun aus Athleten Sicht alles unternommen, um dieser Glorifizierung gerecht zu werden.
Hierbei zu scheitern, und damit meine ich grandios zu scheitern und sogar mit dem eigenen Leben zu bezahlen, dazu bedarf es gar nicht viel.
Oft sind es genau die vordergründig großen Helden, die fragil und zerbrechlich vor den (eigenen?) Anforderungen kapitulieren, das war bereits im antiken Griechenland zu Zeiten Platons und Aristoteles so.
Denkt noch jemand an Pantani, Vandenbroucke, Claudia Heil, Florence Griffith-Joyner, Samuel Wanjiru etc.??
|