Zitat:
Zitat von Hafu
wie schnell du fährst, hängt auch neben der vorhandenen Kraft auch stark von der Länge des Berges ab. Wenn du "nur" 10 Minuten pro Intervall fährst kannst du natürlich härter fahren, als bei einer 20 Minuten langen Steigung.
Ich fahr bei 10-Minuten-Intervallen (wenn ich gute Beine hab  ) bei einer 50er-Trittfrequenz ca 30-40Watt mehr als die 1h-Wettkampfleistung und bei einem 20-Minuten-Berg ungefähr genauso viel wie beim Radpart der olympischen Distanz
(Begriffe, wie "Schwelle" (LT, IAS usw.) benutze ich absichtlich nicht, da ich nicht allzuviel davon halte. Sind halt Modelle.)
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Alles klar, das hilft ja schon mal weiter.
An meinem Hausberg fahre ich etwa 7min Intervalle. Ich finde das für mich eigentlich aussreichend und merke auch hinterher die Ermüdung. Der Berg ist zwar noch etwas länger, aber wird nach den 7min auch merklich steiler. Hier breche ich meißt ab, weil ich das von der Länge der Belastung dann auch noch erträglich finde und ich die Intervalle auch gefühlt noch voll fahren kann. Ich finde den mentalen Aspekt an der Sache auch sehr wichtig. Es muss zwar weh tun, aber wenn der Kopf bei so hoher Belastung kein Land sieht, schwindet die Motivation. Das ist bei mir zumindest so. Die 7minuten sind da genau richtig gewählt. Wobei ich denke, dass dies noch ausbaufähig ist. Über die genannten 300Watt komme ich aber auch nicht hinaus. Bin, was die Kadenz angeht, aber noch mal drunter.
20Minuten-Intervalle bin ich nur in der direkten vorbereitung gefahren und da war das Gelände eher Hügelig und ging dann auch schon mal etwas Bergab. War dann eher Wettkampf spezifisch und hab ich eher in der direkten Wettkampfvorbereitung genutzt.
Wechselst Du die Länge ab, oder wird sie zum Wettkampf hin gesteigert?
Gruß
Bernd