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Alt 27.02.2011, 21:00   #37
JENS-KLEVE
Szenekenner
 
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Registriert seit: 15.10.2009
Ort: KLEVE
Beiträge: 6.649
ich habe keinen Organspende ausweis und möchte auch keinen. Die detaillierte Begründung spare ich mir. Hier im thread schreiben natürlich alle fleißig, dass sie einen haben - ist ja auch einfach. Ich denke aber , dass die andere Fraktion nicht so gerne ihre Haltung nennt, weil sie dannn in zugzwang für Rechtfertigung geraten würden.
Also drehe ich die Sache mal um. Als gesunder Mensch am PC ist es einfach zu sagen "klick-klick, druck-druck, ausfüll-unterschreib, ich bin dabei - spricht ja nix dagegen", interessant wäre aber wieviele der Unterschreiber immer noch für die Entnahme ihrer Organe stimmen würden, wenn sie die letzten Minuten ihres Lebens noch bewusst miterleben und in konkreter Todesangst mit diesem Thema neu konfrontiert werden.
Ich möchte jetzt niemanden umstimmen, sondern nur mal die Diskussion anregen und das eigene Verhalten der Ausweisträger mal reflektiert wissen. Bin ich mir meiner Sache sicher und auch wirklich bewusst?
Es ist schwer sich in so eine Lage hineinzuversetzen, das ist ähnlich wie bei der Ehe. vorher alle ganz sicher: "Ja ich werde dich immer lieben, nein ich werde nie fremdgehen, ich werde auch in schlechten und schwierigen Zeiten zu dir stehen" - vs. oh sorry, meine Arbeitskollegin ist so attraktiv, sorry ich liebe dich nicht mehr, ups - da hat sich was geändert, öhm - unsere ehe ist nicht perfekt und mein Lieblingssatz: "da hat sich was geändert, damals hab ich zwar gesagt.... aber jetzt...."
Wer einen Ausweis hat und dies auch gerne erwähnt, sollte sich seiner Entscheidung bewusst sein und weder die eigene Haltung ritterlich romantisieren, noch die andere Haltung moralisch abkanzeln.
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