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Zitat von DeRosa_ITA
dann musst Du die aktuelle Studienlage aber genauer durchforsten 
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Helf mir beim Durchforsten. Bitte aber nur Verweise auf "peer reviewed studies", also Studien, die evidence based Kriterien statthalten und in anerkannten Zeitschriften publiziert worden sind...
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Zitat von DeRosa_ITA
und generell hüte ich mich davor, kritiklos an die Ratschläge irgendwelcher Gesellschaften zu halten:-)
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Kritiklos sollte man sich überhaupt nie an irgendetwas halten, aber Behandlungsleitlinien wissenschaftlicher Fachgesellschaften wie der IOF (international osteoporosis foundation) und der DGO (Deutsche Gesellschaft für Osteologie), in denen anerkannte Experten sitzen, die sich ihr halbes Leben lang in die von ihnen beurteilte Thematik eingearbeitet haben, bseitzen schon eine andere Wertigkeit als Ratschläge des Verbandes der Milchwirtschaft, von Lobby-Organistionen der Pharmaindustrie oder Ernährungstipps von Veganer-Websites (um nur einige Beispiele zu nennen)
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Zitat von DeRosa_ITA
und wenn man mal selbst aktiv an "Studien" mitgearbeitet hat, und weiß dass Wissenschaft nichts anderes ist als Business, ist es sowieso sehr schwierig an irgendwelche Studienergebnisse zu glauben
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Natürlich gibt's bei Studien und in der medizischen Wissenschaft viel Ausschuss und viele Dünnbrettbohrer, die versuchen, mit geringstmöglichem Forschungsaufwand und geschönten bis gefälschten Untersuchungs- und Messergebnissen mal eben eine Publikation oder ihre Promotion zu zimmern, aber solche "Studien" schaffen auch nie den dornigen Weg in ein vernünftiges Publikationsorgan, sondern enden im Begleitprogramm an der Posterwand eines zweit- bis drittklassigen Kongresses.
Die komplette Wissenschaft in Bausch und Bogen deshalb zu verdammen und gering zu schätzen hätte ich gerade von einem angehenden Arzt nicht erwartet: Vergleich mal z.B. die heutigen Überlebenszeiten (und Heilungsraten) von Hodenkrebspatienten oder auch Jugendlichen und Kindern mit Leukämie mit den vergleichbaren Zahlen von vor 30 Jahren: die haben sich vervielfacht und das allein durch Erfolge der Wissenschaft (verbesserte, individuell besser angepasste Chemo- und Hormontherapien, neue studienerprobte Therapieverfahren). Selbst hier im Forum gibt es dafür Beispiele.