Ich kann mich meist ganz gut motivieren, wenn ich einmal gestartet bin. Vor dem Training eier ich auch manchmal rum.
An schwachen Tagen hör ich eine Musikzusammenstellung, mit der ich persönlich sehr viel Positives verbinde. Das trägt mich förmlich und gibt verlässlichen Halt, da ich weiß, was mich erwartet.
Das hat mir auch in Roth den Marathon gerettet, den ich wegen böser Darmprobleme nüchtern bewältigen musste.
In der Situation lass ich meinen Körper mental los, krieg auch kaum noch was mit, verlasse mich einfach darauf, dass die Beine immer weiter laufen. Wen ich das infrage stellte, wär es aus.
Da ich eher keine familiäre Unterstützung erfahre, sag ich mir einfach: Das macht hart!
Und noch was: Ich bin total gern im Freien und in der Natur und kann den Wechsel der Jahreszeiten und all die kleinen Wunder total genießen.
