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Zitat von 3-rad
Um zu sehen wie so ein Wetter ausschaut, muss ich schon die Urlaubsfotos ausm letzten Jahrtausend rauskramen.
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Das iss schlecht, dann werden die nächsten beiden Beiträge von mir hier richtig hart für dich...!
Ich hab mich kurzerhand fürs Schwarzfahren entschieden.
Den Löwe hatte ich kurz in Erwägung gezogen, aber letztlich alles mit Schutzblech oder ohne Schaltung verworfen.
Ausserdem wollte ich Stoppelreifen reiten;- da blieb dann keine grosse Auswahl mehr.
Ich bin jetzt nicht sicher, ob das die beste Idee von allen war: auf der Strasse wars windig, im Wald schattig, auf den Feldwegen schlammig und man kam ebensowenig voran wie aufm Asphalt mit Gegenwind.
Zunächst gabs nen beeindruckenden Schneehaufen;- grösser als meine beiden Monumentalhaufen, aber dafür mitm Radlader aufgehäuft.
Aber natürlich sind mir schöne, grosse, von der Sonne angewärmte Steinhaufen lieber...
Kurz bevor ich da hingekommen bin, musste ich unter ner neu gebauten Brücke, wo normal n Weg oder wenigstens Pfad ist, durchtrialen und dabei fragte ich mich, wieso ich die Pace-Gabel nicht einfach in dem schwarzen Bock drinlasse.
Das Teil fährt sich so klasse, handlich, wendig, jedoch stabil damit, dass ich gar nimmer gross rumexperimentieren möchte.
Frage iss nur, was ich dann stattdessen ins MTB einbauen soll.
Irgendwie steckt mir immer noch die German:A Kilo im Kopp...
Na gut, alsbald gings in den Wald und auf die Heide.
Während meine ehemaligen Endurokumpels auf ihrer Internetpräsenz verzweifelt so tun, als sei ihre halbillegale Strecke gesperrt und nimmer befahrbar, lassen sie´s in der Realität ziemlich gewaltig krachen und empfangen scheinbar begeistert Gäste aus allen Ecken der Republik
Ich war ja noch nie so der Krawallbruder mit lautem Auspuff, aber wenn ich heute mit etwas Abstand an der Kiesgrube entlangradle und die Heide wackelt, wenn die Burschen am Quirl drehen, kommt mir erst recht die Galle hoch.
Allerdings brauch denen kein Grünrock nen Strick drehen wollen, solange diese Waidmannsheinis ihren Müll in der Botanik verteilen.
Parkbucht neberm beheizbaren Ansitz und die verballerten Patronenhülsen im Gemüse;- so lieben wir doch die Herren im Loden mit erhobenem Zeigefinger und den dicken Wummen im Wandschrank.
Also nix wie weg in ruhigere Ecken!
Bin gespannt, wie das Grünzeug im Sommer aussieht, wenn sichs noma derabbelt!