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Zitat von drullse
50 von 80 kommt dem schon einigermaßen nahe. Wobei ich mich frage, was da vor allem psychisch das Problem sein sollte.
Lydiard - dessen Trainingslehre ich nach wie vor favorisiere, wenn es ums Laufen geht - redet von "so viel wie möglich". Wieviel das genau ist (ganz krasses Beispiel eines Marathonläufers 160 Km an der Schwelle, dazu nochmal 100 Km sonstiges Training), muss jeder für sich entscheiden und feststellen.
Wenn Du anfängst, von Deinen 80 Km zunächst mal 30 an der Schwelle zu laufen und dass dann steigerst, wirst Du schon sehen, wo die Grenze ist. Dazu kommt für einen Triathleten dann aber natürlich auch noch die Frage, mit welcher Intensität die anderen Sportarten betrieben werden sollen.
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Wo ist das psychische Problem? Das hängt davon ab, was man unter Schwelle versteht? Ist es wirklich Halbmarathonwettkampftempo, dann strengt dies auch meinen Kopf an, wenn ich nicht einfach mal 50 km "joggen" kann. Bei HM-Tempo im Training muss ich mich schon gehörig konzentrieren und motivieren, um sagen wir mal 75% meiner Laufumfänge in diesem Bereich zurückzulegen.
Aber ich finde das Verhältnis schon etwas heftig. Selbst der allegemein als hart verschrieene Greifplan schafft nur max. ein Drittel im Schwellenbereich, wenn man 12 km Endbeschleunigung vom langen Lauf, einen 15 km Tempodauerlauf und 3 x 3 km Intervalle zusammenzählt und dabei von 100 km Gesamtumfang ausgeht.