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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Dopinganalyse Hawaii 2010
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 15.10.2010, 14:32   #264
Helmut S
Szenekenner
 
Registriert seit: 30.10.2006
Beiträge: 9.776
Zitat:
Zitat von DasOe Beitrag anzeigen
Weiß ich nicht. Auf jeden Fall hat die Strafverfolgung eine andere Qualität, wenn Doper von der Polizei verfolgt werden oder wenn sie im TOUR-Dopingticker auftauchen oder im TS-Forum darüber diskutiert wird.
Da bin ich schon d'accord. Wenn man so googelt/liest ist es wohl auch so, dass sich die Fachleute einig sind: Der Anti-Doping Kampf geht nur über das Strafrecht. Ich kann der Argumentation folgen und viel abgewinnen.

Andererseits kennt man aber auch die "Zweifel" aus der Diskussion um die Abschreckung durch Strafen in anderen Bereichen. Kindesmissbrauch, Vergewaltigung und nicht zuletzt aus der Diskussion um die Todesstrafe oder gar aus der Diskussion um das atomare Wettrüsten in dem es auch um Abschreckung geht. So eindeutig fällt das Urteil in den Themen nun wieder nicht aus. Auch hier gibt es valide Argumente.

Ich glaube wir wissen noch viel zu wenig über die eigentlichen Motive und Beweggründe für Doping bzw. über die Psychologie von Dopern. Erst nachdem das völlig klar ist, kann man m.E. auch mit Lösungen kommen, die auf diesen Aspekt abzielen.

These 1: Es gibt genug (Profi)Triathleten, die für nen Hawaii Sieg das Risiko einer 6-12 monatigen Haftstrafe in Kauf nehmen würden.

These 2: Viele Sportler schätzen die sportliche Ächtung bei einem positiven Befund schlimmer ein als das Risiko erwischt zu werden.
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