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Bike
Bike:
Zunächst hätte ich mich beim Aufsteigen wieder mal fast zerlegt, habs aber gerade noch abfangen können. Dabei hab ich das doch extra noch geübt,naja.
Ich merkte direkt das ich gute Beine hatte. Mit Rückenwind ging es also mit rasanten 39 km/h durchs einen sehr kurvigen Kurs in Copenhagen City, der bestimmt schön ist, aber von dem ich eigentlich nichts mitbekommen habe. Nach ca. 10-15 km kamen wir dann auf den eigentlich Rundkurs und der war, wie Herr Sindballe auf der Pasta-Party schon sagte nicht ohne.
Meine Ernährungstaktik sah vor das ich die erste Stunde des Rennens nur Wasser trank um den Magen langsam auf feste Nahrung vorzubereiten. (Danke dir Dirk ;-)) Dann zwei „PB-Crunchy-Riegel“ um was beissen zu können, PB Ride-Shots, um zwischendurch was anderes zu haben, einen H5 Riegel und ca 10 Gels von den Verpflegungsständen. In der Aerobottle nur Wasser und einen „Energy-Drink“ im Rahmen. Damit bin ich bei diesen Wetterbedingungen sehr gut klargekommen.
Zuerst ging es am Meer entlang, immer wieder hoch und runter, aber alles noch auf dem großen Blatt zu drücken. Dann ging es irgendwann links durch Nordjütland, glaube ich, wo die Strecke technisch sehr anspruchsvoll sein sollte. Klar es gab ein paar Kurven und auch ein paar Rechts-Links-Pasagen aber nichts wildes. Der Regen war auch weitesgehendst abgetrocknet und die Strecke wirklich sehr gut zu fahren. An einer Stelle war ein Helfer den ganzen Tag damit beschäftigt einen Streifen Fahrbahn von zwei Metern vom Wasser, mittels eines Eimers, freizuhalten. Mächtigen Respekt für diesen jungen Mann.
In dieser Passage gibts auch andauernd kleine Welle die aber gut zu bewältigen waren.
Als es dann durch eine Wald wieder links Richtung Lyngby ging, fuhren wir auf einer breiten Autostrasse und konnten so richtig die Kuh fliegen lassen.
Durch die Wellenstarts und den hügeligen Kurs ist das Windschatten fahren, zumindest in meinem Bereich, unterbunden worden und man konnte hervorragend fair fahren. Was mir auf der ganzen Runde Sorgen bereitete, waren das alle 2km Teilnehmer am Rand standen und Reifen wechseln mussten. Ich hab meinen die ganze Zeit über gut zugeredet und versprochen wenn ich ohne Panne über den Kurs komme eine Dankesmail an Conti schreibe. Irgendwomit muss man sich ja 5 Stunden lang beschäftigen.
Auf dieser breiten Autostrasse lag dann auch der angekündigte 5% „Berg“ der die einzige längere Steigung auf dem Kurs war. Dort oben war dann nicht wirklich TdF aber angesichts des Wetters, eine ganze menge Leute zum anfeuern, auch dafür Respekt.
Danach gings dann weiter mit Hochgeschwindigkeit um dann kurz vor Kopenhagen auf eine 400-500m lange Kopfsteinpflasterpassage zu treffen die einen wieder etwas gebremst hat. Auch da waren eine ganze Menge Zuschauer auf den Beinen. In CPH gings dann auf die zweite Runde, die etwas windiger und in der meine Beine etwas platter waren als in der Ersten. Mit meinem Mantra: Keine Panne Panne und kein „energetisches“ Loch haben ich mir die Zeit damit vertrieben meinen Reifen weiter gut zu zu reden und ab und an mal was zu essen. Am Ende der zweiten Runde hab ich noch noch Susanne Buckenlei überholt, die vor einer Woche den Norseman gewonnen hat und nun schon wieder auf dem Rad sass. Die ist echt meine persönliche Heldin.
Das Wetter wurde die ganze Zeit kontinuierlich besser, und als wir in der City ankamen hat sich pünktlich die Sonne eingestellt.
Kurz vor der T2 hat mich noch der Wolfgang überholt und wir sind zusammen in die T2 eingefahren. Nach einem wiederum flotten Wechsel von 2 min gings dann auf die Laufstrecke:
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