So, nu isses also passiert: ich muss den Fred von der zweiten Seite picken...
Zitat:
Zitat von Jörrrch
Es geht glaube ich in erster Linie darum seine eigene Wertigkeit aufrecht zu erhalten. Wenn einem das besser tut als den Schaden den er dabei im nachhinein bekommt ist es doch auch ok.. oder?
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Naja, wenn ich mich bis unters Dach mit Medikamenten vollpfeiffen müsste, wär für mich persönlich meine Wertigkeit beim Deibel.
Ich hab den Knaben heute angerufen und erfahren, dasser wieder inner Klinik iss, weil weder Magen noch Nieren oder Leber das locker weggesteckt haben.
Tut mir leid, aber da muss einer für meine Begriffe schon nen gewaltigen Triller unterm Pony haben!
Der Bursche ist der Beweis dafür, dass ich absolut richtig gelegen hab damit, nicht zu starten.
So abgefüllt wär ich wahrscheinlich auch mit 12 Stunden easy durchgekommen, zumindest, wenn ichs überlebt hätte, aber ich bin überzeugt davon, dass der Körper das in dieser Form nicht braucht.
Das alles und noch sehr viel mehr geht mir seit Tagen durch den Kopf.
Dienstag hab ich ich, nachdem hier Ruhe eingekehrt war, das Rad geschnappt und bin ein wenig ohne Eile durch die Gegend gegondelt.
Was mir bisher nie gelungen ist, hab ich dabei geschafft: mir ein paar Gedanken zu machen wie sonst nur beim Laufen.
Ich hab mich entschieden, erstmal keine triathletischen Ambitionen mehr zu entwickeln, bis ich nicht alle Reifen, die schmaler sind als 32mm, runtergefahren hab.
Könnt also ne Weile dauern;- ne Ausnahme werde ich bestenfalls zum Hersbruck-Triathlon machen;- der iss mir einfach zu geil, um ihn nochmal auszulassen.
Da ich mich ausserdem dazu entschlossen hab, vor ner weiteren Odysee bei der Ärzteschaft hier mal wieder den Knochenmann in meiner Heimat heimzusuchen, werd ich peu à peu wieder mitm Laufen beginnen.
Der Knabe ist echt unglaublich und hilft, Probleme mit n paar Übungen täglich zu beheben, wo wochenlanges Gerenne von Arzt zu Arzt nix gebracht hat ausser Rezepten für sinnlose Besuche bei der Krankengymnastik.
Nur: seit ich nimmer gelaufen bin, hab ich keine Probleme mehr und will natürlich nicht mit leeren Händen dastehen, sondern möglichst genaue Beschreibungen liefern, wo´s genau zwickt und wann.
Ich hab Dienstag gleich damit angefangen und nachm Radeln die Laufschuhe angezogen.
Die anderthalb Kilometer sind natürlich nicht der Rede wert, aber (un?)-erfreulicherweise zogen sie ebensowenig irgendwelche Probleme nach sich wie die hundert Meter, die ich am Sonntag neben einem hergerannt bin.
Normalerweise hätte ich diese Aktion schon so ungefähr zwo Tage büssen müssen, und so schwanke ich im Moment zwischen Zuversicht und Hoffnung.
Ausserdem lodert natürlich das Eroica-Fieber zunehmend höher.
Mittwoch erreichte mich das Ass in der Hinterhand, welches wahrscheinlich auch das Express-Rad stechen wird: ein alter Stahlrahmen eines Querfeldeinrenners.
Das Äussere ist einstweilen noch erbarmungswürdig, die Technik gewinnt zunehmend;- ich warte nur noch auf die Campa-Endschalthebel aus den 70ern und muss mich nach passenden Schlauchreifen umgucken, die einerseits bezahlbar sind und andererseits das Semislick-Profil haben, das ich suche.
Grifo hätte passende im Programm, aber 55 Taler sind mir zum verheizen dann doch zu schade, die Vittoria XN Evo sind kein Stück günstiger und zudem noch komplett schwarz, was mal absolut gar nedd geht.
Da muss ich wohl noch n paar Kataloge wälzen...
Tja, und dann werd ich über kurz oder lang diesen Blog hier einstampfen.
Wer nochmal auf die erste Seite zurückblättert, wird evtl. daran erinnert, dasses hier um die Vorbereitung auf ne Langdistanz ging, aber das iss ja nu gründlich in die Hose gegangen.
Für 42,2km Radbegleitung im GA 0-Bereich braucht man keine Vorbereitung.
Ach ja, Edith rät mir gerade noch, anzufügen, dasses natürlich nedd eilt, hier zuzusperren und das Zeit hat, bis mir n Titel für den nächsten Blog eingefallen ist.
"Flight Of Icarus" könnts gewesen sein, aber so dicke hab ichs mit Iron Maiden dann nu auch nedd und letztlich hätte dieser Titel dann ja auch besser hierher gepasst...
