Mir tut zwar noch alles weh, aber ich versuche auch mal einen kleinen Eindruck zu verfassen.
Für die erste Auflage fand ich den WK sehr gelungen. Die Wechselzonen waren beide ausreichend dimensioniert, die Verpflegungen sowohl beim Radfahren als auch auf der Laufstrecke mehr als ausreichend.
Natürlich hat der Veranstalter ausreichend Erfahrung bei der Organisation von Ironman Veranstaltungen und man konnte eine gewisse Professionalität vorraussetzen, aber man muß es trotz allem erst mal mit neuen Strecken und Örtlichkeiten umsetzen.
In diesen Dimensionen war es für mich auch das erste Mal ein Landstart beim Schwimmen und ich muß zugeben ich hatte es mir noch schlimmer vorgestellt. Natürlich waren die ersten 300 - 400m sehr Eng und man hatte oft innigen Körperkontakt, aber am Ende der ersten "langen Geraden" war es genau wie bei jedem anderen WK dieser Größe. Irgendwer hatte schon angemerkt das es sehr viele Bojen gab, dem kann ich mich anschließen. Gerade im "unteren" Bereich gab es viele gegenläufig zu schwimmende Bojen die recht nah beieinander lagen. Der Austieg war im Vergleich zu Frankfurt sehr easy und auch die ersten Meter auf der Radstrecke erfordern längst nicht so viel Aufmerksamkeit wie die "Hoppelstrecke" am Langener Waldsee (ist das noch immer so schlimm? Ich war zuletzt 2006 dort).
Die Radstrecke wiederum ist schon alleine den Start Wert. Ansatzweise selektiv durch den langgezogenen Anstieg nach Brennberg hoch und auf der anderen Seite durchaus schnell zu fahren wegen sehr vieler Flachstücke.
Etwas überrascht war ich von den teilweise "giftigen" Gegensteigungen auf der Abfahrt von Brennberg runter ins Donautal, da war nix mit "nur laufen lassen".
Der "kleine Knipp" nach Aufhausen war auch nicht ohne, schade das es an der Strecke noch so wenig Zuschauer gab, vielleicht veranstalten die durchfahrenen Ortschaften im nächsten Jahr ja einen eigenen Wettbewerb: Unser Dorf soll lauter werden
Die Laufstrecke wiederum ist eine der schönsten die ich bis jetzt gelaufen bin (Roth 2x, Frankfurt mit drei Rd, Frankfurt mit vier Rd). Die Strecke ist abwechslungsreich und man kann sich treiben lassen. Zum Kopfsteinpflaster gilt das gleiche wie zum Landstart beim Schwimmen, ich hatte es mir viel schlimmer vorgestellt. Das schöne war dass die Pflasterabschnitte in dem Bereich der größten Zuschauermassen lagen, dort wurde man ordentlich "gepusht" so dass der Belag wirklich nebensächlich wurde. Der Wendepunkt am Westbadweiher und die Strecke entlang am Donauufer gab einem wieder Gelegenheit sich zu sammeln und sich auf sein "Rennen" zu fokussieren.
Mein eigener WK war ein grundsolides "middle of the pack" Finish und daher mehr als ich mir in den letzten Wochen hätte erträumen können.
Zitat:
165 - Mandarine
312 - Nicole- Triathletin007
473 - Kingpint, muss ich wirklich 600m bis zu meinem Fahrrad laufen?
791 - wolfi, Neo oder nicht ist mir egal...kann so und so nicht schwimmen
825 - finisher05, oder die Entdeckung der Langsamkeit (11:48.58 S 1:13.31 B 5:58.03 R 4:28.28)
830 - WillieThePooh. Nach FFM auf der entspannten Jagt eines schnelleres Marathons
926 - Hafu
1202 - rally, Erstauflage, die Spannung steigt
1213 - be fast, muss 600 m bis zum Rad und sogar noch mal 350 m mit Rad laufen!
1242 - Ausdauerjunkie, entspannt
1244 - liverpool - eventuell rollator in wechselzone 2 bereitstellen
1397 - Krümel, hoffe ich merke mir diesmal die Nummer richtig und suche nicht wieder den falschen Wechselbeutel
1464 - rob (Freue mich immer über aufmunternde Worte)
1524 - Thorsten, falls ihr Fan-Plakate malen wollt .
1580 - Voldi
1650 - Mättz, hat eh nix anderes zu tun
1955 - maifelder, damit Ihr dem Richtigen in den Arsch treten könnt
2012 - Der Dutz - Plakate würden nichts helfen...die nehme ich sowieso nich war
2032 - triduma
2064 - Niemand
2294 - Xroom
2311 - steilkueste, jetzt neu in zweiter Auflage
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