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Zitat von massi
I
Was sind denn nun die Ursachen, die du ja so genau kennst?
Es gibt (IMHO) nur eine Ursache; mangelnde Abgrenzung!
Wenn du meinst IMMER für ALLE und ALLES verantwortlich zu sein, drehst du früher oder später (eher früher) durch. Logisch
Das ist richtig. Was uns wieder zur mangelnden Abgrenzung bringt...
Da hast du was falsch verstanden. Ich habe nicht von materiellen Dingen gesprochen, sondern von Angebern und "Helden der Schrebergartensiedlung", die vor den Nachbarn immer gut da stehen müssen.
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Das ist alles nicht so ganz falsch.
Die Frage ist doch nur wie man als Betroffener von dem Weg wieder runter kommt wenn man ihn mal eingeschlagen hat und es einen krank macht.
Ich verstehe dich so: Das ist kein Burnout, die Deppen sind selber schuld wenn sie sich nicht abgrenzen können.
Ich sage: Genau weil die Deppen sich nicht abgrenzen können kommt es irgendwann zum Burnout.
Als Betroffener weiß ich: Es hilft mir nicht wenn ich in eine Ecke gestellt werde und andere mit dem Finger auf mich zeigen.
Aber es hilft mir wenn ich etwas benennen kann. Dann kann ich nämlich auch damit umgehen. Dann agiere ich statt zu reagieren.
Ich erlebe übrigens im Moment eine ähnliche Situation wie vor zwei Jahren als ich mich in den Keller gearbeitet habe und muss leider auch erleben wie groß der Druck von außen werden kann wenn man nein sagt.
Schließlich bin ich noch lange nicht am zusammenklappen. Nur weiß ich aus meiner Erfahrung vor zwei Jahren dass es dann eh schon zu spät ist. Alles nur weil ich mir das Etikett "Burnout" gönne.
In meinem Bekanntenkreis habe ich es übrigens ein paar mal erlebt dass gerne Projektbezogene Arbeiten Burnout-Gefährdend sind. Für ein Projekt alles geben - und was danach kommt ist dem Arbeitgeber doch egal. Dann kommt halt der nächste den man ausquetscht.
@Dude: Der Vergleich mit dem Alkohol ist so schlecht nicht, ich weiss leider von was ich rede.