Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Verstehe ich nicht. Am Kinder kriegen ist doch noch niemand ausgebrannt. Anstrengend ist doch der Familienalltag: Wenn kleine Kinder im Haus sind, hast Du keine Pause mehr am Tag; Konflikte in der Partnerschaft werden häufiger, sind schwerer zu lösen und haben eine andere Tragweite. Jeder Euro, den Du verdienst, ist nur noch die Hälfte wert – und so weiter.
Grüße,
Arne
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Nee, ganz bestimmt nicht, aber an dem Lindwurm der hinterher kommt.
Und ein Familienalltag ist anstrengend, habe ja auch mal zu einer gehört, allerdings auf der Kinderseite.
Aber muß man sich das heute noch antun?
Ich frage das allen Ernstes, wenn man deine Argumente hier liest frage ich mich das immer wieder.
Konflikte mit dem Partner, keine Ruhe, der Drang noch mehr Geld nach Hause zu bringen und dann noch nen Sport machen der soviel Zeit in Anspruch nimmt, muß das sein.
Irgendwo beißt sich da die Katze in den Schwanz.
Ich denke genau wie dude, nur ist diese Denkweise nicht nur sehr verpönt, sie ist ja eigentlich hier schon fast als verbrecherisch abgestempelt. Nur weil man einer gewissen Linie treu ist und konsequent danach lebt!
Zitat:
Zitat von dude
Vermutlich ist es zu viel verlangt, von einem erwachsenen Menschen zu erwarten, dass er fuer sein Handeln selbst verantwortlich ist. Mein Mitleid geht - faelschlicherweise? - gegen Null, wenn burnout, und sei es teilweise, auf die Kinder geschoben wird. Denn auch da gibt es immer die Moeglichkeit aus der Spirale auszubrechen. Das erfordert eben oftmals aus der Sicht des Beteiligten radikale Schritte, die es objektiv aber gar nicht sind.
Letztlich bleibe ich dabei: burnout ist ein Luxusproblem unserer Gesellschaft. Es ist ein Eingestaendis des Einzelnen, dass er auf lebensirrelevante Dinge nicht verzichten kann. Statt weichgespuelter Mitleidsbekundungen und Krankschreibungen waere vermutlich oftmals ein kraeftiges Schuetteln sinnvoller (auf dass mir nun die Hobby- und Berufspsychologen wieder in die Bresche fahren).
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