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Alt 17.09.2007, 12:58   #26
dude
Bunte-Tussi des Triathlon
 
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Registriert seit: 07.03.2007
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Zitat:
Zitat von Raimund Beitrag anzeigen
Welche? Oder besser, bei welcher Intensität?
natuerlich kann man - und soll! - laufoekonomie auch im "nichtsauren bereich" trainieren, das habe ich oben ja auch erwaehnt. es erfodert aber eine ganz andere art von oekonomie, wenn man allen einsatz mittels gesamtkoerpermuskulatur in den vortrieb stecken muss. schlecht lauftrainierte sportler spueren schon beim ersten intesiven intervall diese leistungsbegrenzung und koennen durchaus schon das zweite intervall nicht mehr sauber ausfuehren. und das ist oftmals eben kein problem der herz-/kreislauf-faehigkeiten, sondern vielmehr der laufmuskulatur, die eben weit ueber beinmuskeln hinausgeht. ich breche nicht selten einheiten a la 8-10*400 vor dem letzten intervall ab, weil ich schlicht nicht mehr faehig bin, eine saubere haltung zu bewahren, ohne dabei radikal mit dem tempo runterzugehen.

klassisches intensitaetsbeispiel waeren 8-10*400 @ 3-5k renntempo mit 200m trabpause, aber auch 400m trabpause oder 30s rumstehen sind denkbar.

ABER: bei leistungssportlern, die jenseits der 30 mit intensivem laufsport begannen fehlt mir die persoenlichen erfahrung. das meiste, was ich darueber gelesen habe deutet jedoch darauf hin, dass die wiederholungszahl und v.a. trainingshaeufigkeit in fortschreitendem alter drastisch reduziert werden muss. so aeusserte sich ein ueber 80-jaehriger, sehr erfahrener leichtathlet: ein 400er muss reichen!

praktisch hiesse das fuer dich - und das waere mein tip aus der ferne ohne dich zu kennen: langsam an intensive sachen herantasten, mit zwei bsi drei 200ern beginnen. und sowohl das training als auch die auswirkungen in den naechsten tagen beobachten.
generell: trial and error und nie brechstange.

gruss
dude
dude ist offline   Mit Zitat antworten