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Ottomotoren mit Wasserstoff halte ich für eine der unsinnigsten Techniken überhaupt. Erst verlustreich Wasserstoff herstellen und dann wieder mit geringen Wirkungsgraden im Motor verbrennen. Wenn Wasserstoff dann eher über die Brennstoffzelle.
Hauptproblem liegt aber einfach in der Erzeugung des Wasserstoffs.
E-Autos mit 200km und mehr Reichweite sind zumindest statistisch auch unsinnig. Ich glaube mehr an so Lösungen wie den Opel Ampera. >90% aller Fahrten liegen unter 25km, mit hin und zurück zur Arbeit reichen mit Reserve 60-70km rein elektrisch für den Großteil aller fahrten. Das mit kleinen und leichten Akkupacks.
Für die Langstrecke kommt dann ein Energieerzeuger ins Auto. Anfangs sicher ein normaler Verbrennungsmotor, langfristig mal abwarten. Brennstoffzelle oder was auch immer da noch kommt. Auch kostenmässig dürfte die Variante effektiver sein, richtig teuer sind derzeit ja nur die Akkus.
Batterietauschsystemen gebe ich derzeit wenig Chancen. Zu aufwendig ist das Batteriemanagement. Da muss ja nicht nur ein Stromkabel rein und raus. Temperatursensoren, Heizung, Kühlmittel, ...
Dazu die große Frage wie viel Energie hat man gekauft. Akkus gehen selten kaputt, sie verlieren über die Zeit hauptsächlich Kapazität. Da tauscht man womöglich einen neuen Akku gegen einen der nur noch die Hälfte liefern kann.
Gruß Meik
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