28.07.2007, 22:39
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so geht weiter
frisch von der DSW -seite
Zitat:
Ermittlungen gegen Leder
28. Jul 2007
Die Deutsche Triathlon Union (DTU) hat Ermittlungen wegen Dopingverdachts gegen Lothar Leder eingeleitet. Eine Blutprobe, die dem 36-Jährigen vor dem Ironman Europe am 1. Juli in Frankfurt entnommen wurde, wies auffällige Werte auf.
Man habe bereits vom Athleten, dem Veranstalter und dem ausführenden Kontrolllabor Informationen eingeholt, sagte DTU-Vize Martin Bentele.
Leder bestreitet die Vorwürfe, dennoch hat Veranstalter Ironman European Championship alle Startverträge mit dem zweimaligen Dritten des Ironman auf Hawaii gekündigt.
Dr. med. Klaus Pöttgen
Facharzt für Allgemeinmedizin - Facharzt für Arbeitsmedizin
Chirotherapie - Sportmedizin - Naturheilverfahren - Notfallmedizin
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weiter von der seite des tri-mags
Zitat:
Blutwerte nur ein Hinweis
Sportrechtliche Konsequenzen drohen Leder wohl keine. Blutuntersuchungen, die sich, wie im vorliegenden Fall, auf die Hämatokrit-, Hämoglobin- und Retikulozytenwerte stützen, sind nach den Statuten der WADA kein Beweis für ein Dopingvergehen. Allenfalls können Sie einen Hinweis auf eine Manipulationen darstellen und bei einigen Sportverbänden im Fall einer Überschreitung bestimmter Grenzwerte zu einer „Schutzsperre“ des Athleten führen. In den Anti-Doping-Ordnungen der Weltverbände des Radsports (UCI) und der Leichtathletik (IAAF) gelten bestimmte Verhältnisse der genannten Blutwerte als Hinweis auf EPO-Doping. Auch der Welt-Skiverband (FIS) nutzt die genannten Werte in den Blutprofilen seiner Sportler als Indikator für mögliche Manipulationen.
Lägen die erhobenen Werte bei einem Sportler lediglich in der Nähe der von seinem Verband festgelegten Grenzwerte, so sei eine langfristige Beobachtung ratsam, warnt der Kölner Dopingfahnder Dr. Hans Geyer vor einer vorschnellen Verurteilung betroffener Athleten: „Nur mit einem Langzeitblutbild lassen sich Aussagen über die Wahrscheinlichkeit einer Manipulation treffen, alles andere ist Spekulation. In einem solchen Fall würden wir dazu raten, den Athleten erneut zu testen.“ Selbst bei auffälligen Befunden sei ein Dopingvergehen mittels einer einzigen Blutentnahme nicht nachzuweisen, so Geyer. Im Bereich des Triathlonsposts werden Blutuntersuchungen, wie sie jetzt von den Frankfurter Ironman-Veranstaltern veranlasst wurden, bisher nicht als Mittel zur Dopingfahndung eingesetzt. Entsprechende Grenzwerte existieren daher nicht.
Nis Sienknecht und Jens Richter
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der gesamte artikel
http://www.tri-mag.de/index.php?opti...7&Item id=166
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