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Alt 04.12.2009, 15:44   #217
pinkpoison
 
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Zitat:
Zitat von Rhing Beitrag anzeigen
Ich versteh's mal so: Die "Verletzungsgefahr" bei der Jagd auf ein Nashorn verglichen mit der Verletzungsgefahr beim Einsäen oder Umgraben eines Ackers dürfte deutlich höher sein. Dann werden sich beide Lebensformen die ersten paar Tausend Jahre wohl ergänzt haben, d.h. der Ackerbau hat einen Teil der Versorgung sichergestellt, J/S einen anderen, so daß letztlich weniger Hungerperioden aufgetreten sind, die bei Kindern mangels Fettreserven wohl eher "durchgeschlagen" sind.
J&S erfordert(e) mit dem Jadgwild zu ziehen, also Nomadentum. Ackerbau aber bedeutete Sesshaftigkeit und damit relativ schnelle Überjagung des Umfeldes der Siedlung. Erst mit der Domestizierung einiger Tierarten war das Problem der Proteinversorgung etwas eingrenzbar. Die herrschenden Schichten lösten das Problem für sich, indem sie den Fleischkonsum für Normalsterbliche verboten und zur Begründung gerne auch noch mit passend zurechtgelegten religiösen Argumenten rationalisierten, sich selbst jedoch im Rahmen des Verfügbaren am Fleisch gütlich taten. Unser Jagd-und Fischereirecht steht bis heute ganz in dieser Tradition.

Der Übergang zur Milchwirtschaft muss für viele Menschen von brutalen Folgen für ihre Gesundheit begleitet gewesen sein, denn ansonsten ist es kaum erklärbar, dass sich die Laktosetoleranz in Breiten in denen die Milchwirtschaft entwickelt wurde so vergleichweise schnell als genetische Mutation durchsetzen konnte. Damit dies der Fall sein kann, mußten viele laktoseintolerante Menschen, die keinen Zugang zu Fleisch/Fisch hatten vor Erreichen des fortpflanzungsfähigen Alters gestorben sein oder zumindest eine deutlich niedrigere Reproduktionsrate aufgewiesen haben als der mutierte Teil der Bevölkerung.

Stellt sich die ketzerische Frage, was die chinesische Regierung gerade für ein Teufel reitet, da sie ihrer zu 80-100% laktoseinoleranten Bevölkerung Milchprodukte nachgerade aufnötigt. Unterstützung der Bevölkerungspolitik in Richtung Schrumpfung?

Gruß Robert
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