Zitat:
Zitat von topre
So hab ich mir immer das bayrische Rübenland vorgestellt.
|
Naja, sooo typisch iss das eigentlich gar nicht. Neben den pitoreskten, wogenden Kornefeldern findet man ab und zu nen Kartoffelacker, n paar Rübenfelder und in letzter Zeit leider zunehmend Mais (der geschreddert und mit diesen Monstertrucks bei den ebenfalls zunehmenden Biomassekraftwerken abgeladen wird).
Leider deshalb, weil sich diese Biomüllatomkraftwerke nicht gerade harmonisch in die Landschaft fügen und der Mais sehr hoch wächst, was für den Motoristen in sofern von Belang ist, dass er deswegen nix sieht. Schlecht fürs Überholen hier in der Gegend, die geprägt ist von Mautflüchtlingen, die mit 65 Sachen über die Bundesstrasse schleichen (jedenfalls solange sie nicht mit 40 hinter nem Kartoffelfuhrwerk mit zwo Anhängern hergurken).
So flach es nämlich direkt neben der Donau erstmal ist, so wenig gehts auch meistens geradeaus und hinter jedem dieser rollenden Verkehrshindernisse finden sich im Nu weitere Freiwillige, die dieses durch Hinterherbummeln vergrössern.
Natürlich mit 2 oder 3m Abstand, denn die meisten halten sich fürs Mass der Dinge und sind offenbar der Meinung, wenn sie nicht überholen, hätte dies auch kein anderer zu tun.
Zum Glück gibts aber auch genug Nebensträsschen, auf denen man zwar mitm Auto nicht wesentlich schneller vorankommt, aber mitm Fahrrad seine Ruhe hat.
Auf nächtlichen Ausritten trifft man da über Stunden hinweg kein Auto bzw. eh nur vierbeiniges Viehzeug, wobei es da dann egal ist, was rechts und links der Gasse angebaut wird.