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Alt 12.10.2009, 00:19   #105
nabenschalter
Szenekenner
 
Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 346
Meine Position ist, daß der Triathlon auch vom Finishergedanken lebt! Dies gilt m.E. insbesondere für Hawaii. Aber:

Grundsätzlich muß jeder Athlet (ob Pro oder AKler) aber selbst entscheiden, ob es richtig war auszusteigen. Und ich weiß nicht, ob es nicht frustierender ist, sich 6 Monate auf Hawaii vorzubereiten und dann mit völlig leeren Händen dazustehen. Die Pros wissen alle, daß es bei einem 8plus Std. Wettkampf immer Höhen und Tiefen gibt und jeder der Pros hat auch schon erlebt, daß er kurz vorm Aufgeben war und dann doch schließlich ein für sich befriedigendes Finish/Platzierung erreicht hat.

Am Beispiel von Norman heute hatte ich den Eindruck, daß er wirklich ziemlich ratlos war, warum er jetzt das zweite Mal solche Krämpfe hatte. Ihm dürfte jetzt auch klar sein, daß er irgendeinen Fehler im Training oder im Wettkampf gemacht hat (wie ja schon ein paar oberschlaue Poster hier festgestellt haben) aber er scheint tatsächlich aktuell vor einem Rätsel zu stehen. Und diese Aussage muß ich akzeptieren.

Bei Hellriegel würde mich dann tatsächlich seine Motivation interessieren, denn wenn ich in den letzten Jahren nur einmal gefinished habe, und bei den anderen Male nach dem Rad ausgestiegen bin, frage ich mich bei einem ehemaligen Topathleten wie ihm, schon, was das soll. Aber auch da muß ich seine Antwort, die ich in diesem Falle nicht kenne, akzeptieren.

Nabenschalter
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