Zitat:
Zitat von aRa
Beim strukturellen Problem stößt das Techniktraining aber an seine Grenzen.
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...ich gebe Dir recht, dass wenn es ein strukturelles Problem ist, die Sache nur mit Technik alleine nicht gemacht ist. In aller Regel handelt es sich, wie Du schon sagtest, um muskuläre Dysbalancen.
Das knöcherne Strukturen beim ITBS eine Rolle spielen ist mir bis dato noch nicht untergekommen.
Deshalb ist sowohl die Physiotherapie, als aber auch die Technikumstellung, oder zunächst überhaupt das Erlernen einer Technik sinn-führend.
Vielleicht habe ich einfach was gegen Einlagen. Ich finde das immer die passivste und langweiligste Komponente. Dann humpelt man auf der Einlage munter weiter und hat nichts kapiert.
Eine Osteotomie habe ich im Zusammenhang mit einer ITBS auch noch nicht gehört.
Aber sicher gibt es Orthopäden, die solche Dinge ungefragt empfehlen.
Verbessere mich, aber es geht doch um den tractus Ilio Tibialis, der dann die Aussenbänder am Knie reizt.
Nachdenklich macht mich, dass in aller Regel die Damen eher zu X-Beinen neigen, das ITBS jedoch eher bei varus-Stellung entsteht. Obwohl ich mir auch eine Kompression der Aussenbänder bei der X-Beinstellung lebhaft vorstellen kann. Nur fehlt bei diesen Überlegungen immer auch das Becken und natürlich auch die Fussstellung. Naja, man müsste sie halt mal sehen ;-)
Mich würde vor allem interessieren wie die Beckenmuskulatur beschaffen ist. Die Threaderstellerin scheint eine Frau zu sein, also muss man sich die Abduktoren anschauen, alleine schon wegen Dysplasien usw...
Und weiter natürlich auch jene Muskulatur beim Laufen, damit man sieht mit wieviel Kraft das Becken abkippt oder stabil bleibt, usw....
Sie sagte ja auch, dass das Problem erst etwas später entsteht, also spielt die Ermüdung der Muskulatur eine Rolle usw...
Ich denke man ist immer mit einer guten Lauf-Analyse und einer effizienten Lauftechnik gut beraten.
Aber ich möchte mich nicht gegen einer medizinischen Meinung versprerren....
