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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Der Antidoping Manager
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Alt 20.07.2009, 12:44   #33
Skunkworks
Szenekenner
 
Registriert seit: 21.01.2009
Ort: Area 51
Beiträge: 5.445
Zitat:
Zitat von dude Beitrag anzeigen
Stell’ Dir vor ein Triathlonprofi kommt zu Dir und sagt:

„Ich moechte alles 'menschenmoegliche' machen, um zu beweisen, dass ich nicht dope. Werde mein Antidoping Manager!“

Was wuerdest Du tun?

Wichtige Anmerkung:

Es gibt triftige Gruende genug, bei diesem Thema zynisch, negativ oder fatalistisch zu sein.
Dopen doch eh’ alle.
Der Athlet koennte Dich benutzen, um im Hintergrund froehlich weiterzudopen, waehrend er in der Oeffentlichkeit als Saubermann dasteht.

Ich bitte jedoch darum jegliche negativen Kommentare in diesem thread fuereinmal zu unterlassen. Als geborener Optimist sehe eine kleine Chance im Rahmen Antidoping im Triathlon tatsaechlich noch etwas zu machen, bevor wir komplett aufgeben.

Wo packt man an? Wie muessen Tests aussehen? Wie weit kann und muss man gehen im Bezug auf die elektronische Fussfessel? Welche technischen Moeglichkeiten koennen helfen? Welche Art von oeffentlicher Kommunikation waere sinnvoll?

Jede Idee kann hilfreich sein. Ziel ist es, ein Konzept zu erarbeiten, das durchaus komplex, anspruchsvoll, zeitaufwendig und auch nicht zwingend ganz billig ist, gleichzeitig aber zumutbar ist und damit eigentlich von Deinem Sportler nicht abgelehnt werden kann.
Die Zumutbarkeit sollte in Anbetracht dessen bewertet weden, dass der Sportler mit seinem Sport Geld verdienen will, das die Oeffentlichkeit - im Triathlon insbesondere wir anderen Athleten durch Startgelder und Sponsoringfirmen - finanziert. Ein Sportler schoepft keine materiellen Werte.

Danke!
___________________________________

Hi dude,

ich würde zunächst alle möglichen, aktuellen Verfahren des Dopings, die mir als Tri Profi Langstrecke helfen könnten aufzählen und erklären wie sie wirken und was sie bringen (Aufklärung).
Danach das Verfahren wie diese Praktiken zu belegen sind.
Im nächsten Schritt wird ein Plan erarbeitet, wie häufig auf was in den Trainingsphasen getestet werden muss, um auch Mikrodosierungen zu erwischen. Vor Wettkämpfen muss alles innerhalb von 48h getestet werden, ohne genaue Zeitangabe, gerne auch zweimal.
Danach müsste dieser Plan von Proben durch eine unabhängige Stelle durchgeführt werden und die Proben verschlüsselt an Labore verteilt werden. Die Proben müssten geteilt und verändert werden, um verschiedene Kontrollergebnisse zu erhalten.

Ansonsten sämtliche Antrittgelder, Gewinne, etc. in einen Fond einzahlen, der für die Zeit nach dem Profisport dient und im Falle eines positiven Test das Geld einem humanitärem Zweck zuführt, wenn alles gut ging eine gewisse Alterssicherung inkl. Zinsen usw. garantiert.

SW
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