Moinsen!
Während zunehmend die Zeit hier drängt, ich dank der sonnigen Tage die Hütte mit Reparaturen vollstehen hab und mich halbstündlich Telefonseelsorger um die Abnahme von Wein oder Schaltung von Anzeigen angehen, starte ich schlicht mit nem aussagekräftigen Foto:
Das Rad passt gut, meint die Besitzerin, sie fühle sich wohl drauf.
Und billig war´s auch!
Na denn!
Hoffentlich setzt sich das nicht durch, denn wenn alle mit solchen Sattelstützen und solchen Prügeln als Vorbau unterwegs gehen würden, könnte der ein oder andere Hersteller auf die Idee kommen, noch ein paar Rahmengrössen wegzurationalisieren.
Nachdem ich gestern und heute schon wieder die Laufschuhe in Tageserwachen geschnürt hab, gelang es mir heute, beim Krauchen durchs Unterholz mir irgendwas im Schuh einzufangen, was mir tüchtig ne Zehe aufgeritzt hat.
Fühlt sich nu blendend an und blutet.
Ausserdem bin ich versucht, wieder weniger zu machen und heute mittag auch nicht zum See zu fahren, nachdem ich übers Wochenende dank eiserner Beschränkung auf Rindswurst, Pizza, Pommes und Steaks zu den Mahlzeiten, Schokolade dazwischen und karges Bewegungspensum der Waage immerhin mal wieder drei Kilo abringen konnte, die ich vorhin direkt wiedergefunden zu haben glaube.
Was heisst "glauben": die Waage zeigts sicher an.
Mal gucken, wie die Schweizer uns so verköstigen nächstes Wochenende.
Immerhin dürften mir die Primaballerinas vom letzten Samstag beim Kindergartenfest nicht fehlen.
Vielleicht erinnert sich noch jemand an meinen Ausflug zum Donauschwimmen nach Neuburg/Donau Anfang 2008 und meinen schriftlichen Exkurs zu den Traumfiguren der offensichtlich den ganzen Tag besoffenen Katastrophenschützern, Rettern und Helfer.
Das Kindergartenfest rangiert nun direkt dahinter.
Keine Ahnung wie es kommt, dass ich meiner Kurzen alle Rippen unter der Haut zählen kann, wenn die sich nahezu täglich in so nem Ambiente der wohlbeleibten Zuckerschnuppelchen rumtreibt.
Immerhin rennt sie nicht wie so manche Eltern viertelstündlich n frisches Bier holen.
Sicher hats was, sich beim gemütlichen Beisammensein am sonnigen Samstagnachmittag im Kreise lieber Freunde und vor den Kindern zulaufen zu lassen, aber dann lallend und torkelnd die Kleinen bei der Kinderolympiade (weitestgehend dopingfrei) anzufeuern oder einfach abzukacken, wenns drum geht, den/die eigene/n Kleine/n 20m im Eilmarsch mitm Schubkarren zu schieben.
Für Fussball reichts aber allemal und da sind ja auch die kurzen Dicken dicke dabei, einschliesslich blendender Ratschläge der Grossen wie "komm, spiel´en aus!", "näxtes Ma´ packstn!" oder "schiess doch!"
Begeisternd zu sehen, dass bei einigen wirklich keine Gefahr mehr besteht, dass sie sich noch dummsaufen könnten...