Ich hab in meinem Leben so 4-5 Zuckerkranke besser kennengelernt, aber eigentlich nie mit ihnen groß über ihre Krankheit geredet. Mochte und möchte sie auch nicht groß zu Diskussionen über ihre Krankheit nötigen, wenn sie nicht von selber drüber reden wollen.
Deshalb mal hier ein paar Fragen, die mir jedesmal kommen, wenn ich Diabektiker essen sehe.
Die Zuckerkranken, die ich kenne (Alle Typ1) haben durchweg die normal übliche Kost gegessen. Eigentlich nur mengenmäßg reduziert. Zumindest kam und kommt es mir so vor. Brötchen und Pizza hab ich alles essen sehen. Vollwertkost z.B. schien völlig unbekannt. Auch von neueren Empfehlungen wie lowcarb oder natural eating waren sie meilenweit entfernt.
Während ich einen weiten Bogen um Zucker, Weißmehl und Konsorten machte, hatte ich bei meinen Bekannten eher den Eindruck als würden sie ihre BE's gerade mit diesen Sachen auf einen bestimmten Level bringen zu müssen.
Wenn ich jetzt mal hier nachschaue:
http://www.lebensmittel-tabelle.de/lowfatcarb.html
dann gibt es eine gaze Reihe Lebensmittel, die mit 0 BE angegeben sind. Von diesen 0 BE Lebensmitteln könnte ich mich imo ganz gut ernähren.
Um die Sache nicht unnötig kompliziert zu zu machen, nehme ich jetzt mal einen "nicht leistungssporttreibenden" Diabetiker:
Warum enthält seine Nahrung relativ viele (insbesondere viele isolierte) Kohlenhydrate, die er doch eigentlich gar nicht so richtig verträgt.
Müsste er nicht weniger Insulin spritzen, wenn er weniger Kohlenhydrate essen würde, wie es lowcarb empfiehlt?
Müsste er nicht alleine schon weniger Insulin spritzen wenn er sich "nur" nach den Richtlinien der Vollwertkost ernähren würde?
Irgendwie hat mich das immer irritiert. Würd mich freuen, wenn ihr mir da auf die Sprünge helfen könntet.