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Ein Landkind in der großen Stadt....
So lässt sich mein erster, und 2. und 3. und x-ter Eindruck vom Berlin-Halbmarathon gestern auch beschreiben. Menschenmassen überall. Fing schon Samstag nachmittag auf dem Weg zur Startnummernausgabe an und endete beim Aussteigen aus dem ICE in Altona.
Mal abgesehen vom großen Gedränge vom Start bis ins Ziel war die Stimmung während des Laufes grandios. Sambabands, Jazzmusiker, Trommler, Rocker, Blasmusik - für jede Stilrichtung gab es etwas zu hören. Die Strecke führte an allen berühmten Sehenswürdigkeiten vorbei, besser als jeder Touristen-Abzocke-Bus. Da ich mich, gerade nicht mehr erkältet, von vorneherein für Trainingstempo entschieden hatte, hatte ich auch immer genug Luft für ein Tänzchen, ein Pläuschchen auf Englisch mit einem knapp 80jährigen Dänen und jede Menge anderen Spaß. Ich weiß jetzt aber auch wieder, dass mein Magen kein kaltes Wasser will. Ich hatte Zeit zu testen, ob ein Gel bei km 14 wirklich was bringt und kann diese Frage jetzt mit ziemlicher Sicherheit mit nein beantworten. Die Beine tun nach 21,1km weh, mit und ohne Gel. Kurz gesagt: schön wars. Eine wohltuende Abwechslung zum Alltag.
LG Marion
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