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Das Freiberufler Unternehmer sind, ist doch durchgängig so. Und die Grafik muß man erst mal richtig lesen, dann ist daran - wenn die Quelle richtig ist - auch nix "vermischt" oder sonst irgendwie "unfair". Es ist halt so bzw. war im angegebenen Jahr so.
Ne ganz andere Sache ist, daß natürlich das Brutto nicht mit nem AN-Brutto 1:1 verglichen werden kann, weil die Ausgaben für Sozialversicherung voll runtergehen bzw. (AL) ja gar nicht erbracht werden können. Tut aber weder die Grafik noch der Arikel. Das Risiko trägt der Freiberufler/Unternehmer sowieso selbst. Da muß halt differenziert werden, wer wieviel Kapital erst mal aufbringen muß, um "mitspielen" zu können. Ich bin jedenfalls froh, als RA mit weniger klargekomen zu sein und jeder ist ja eingeladen, mitzuspielen und sich selbständig zu machen. 'n Medizinstudium ist dazu nicht notwendig. PMP "hängt Lampen auf", ist wohl Elektrikermeister. Da haben die Motzer dann aber plötzlich die Hosen voll. Da läuft nämlich die Miete, die Gehälter, die Versicherung, Telefon etc. und keiner fragt, wie im laufenden Monat der Umsatz war. Deswegen kann ich unabhängig von Lesen auch nicht verstehen, wie man darauf kommen kann, daß diese Ausgaben noch von dem Einkommen abgehen.
Ne ganz andere Frage ist, ob Landärzte ausreichend bezahlt werden, Hausbesuche angemessen vergütet werden etc. Aber das die Anschaffung von Technik, für die das Geld ja nicht im Küchenschrank liegt, honoriert werden muß, ist klar. Wird aber weder in der Grafik noch im Artikel angesprochen. Ich meine aber, mich an Artikel im Spiegel erinnern zu können, in denen das Landarztproblem ganz klar und drohend dargestellt war.
Die Kritik am Spiegel kann ich insbesondere anhand dieses Artikels nicht nachvollziehen.
Geändert von Rhing (27.03.2009 um 00:54 Uhr).
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