Mir war gestern für die Zugfahrt nicht nach Mord und Totschlag. Schwierig, denn irgendwie beschäftigen sich 90% der in der Bahnhofsbuchhandlung verfügbaren Literatur ausschließlich damit.
In meiner Not habe ich dann zu
Cecilia Ahern - Thanks for the Memories gegriffen. Das einzige Buch, dass versprach, mein romantisches Herz zu besänftigen.
Das hat es für die Dauer der Zugfahrt auch getan. Unspektakulär, vorhersehbar, nett. Nicht mehr, nicht weniger.
Allerdings vermute ich, dass in der Übersetzung einiges an Witz verloren geht. Der 75jährige Vater der Hauptfigur ist klasse, da hat Ahern die "blue rinse brigade" gut beobachtet.