Zitat:
Zitat von Volkeree
Warum steht die Staatsanwaltschaft in so einem Verfahren stark unter Druck, oder warum muss der Gerichtsmediziner unbedingt etwas finden?
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Der Druck besteht z. B., weil in einem solchen Fall laufend Reporter anrufen und sich nach dem Fortgang des Verfahrens interessieren. außerdem stand der Zeitpunkt der Beisetzung zum Zeitpunkt der Obduktion bereits fest, so dass die Klärung der Umstände in einem fix vorgegebenen Zeitrahmen zum Ende gebracht werden musste.
Zitat:
Zitat von Volkeree
Das sehe ich deutlich unproblematisch. Die StA interessiert doch nur ob jemand aktuell nachgehofen hat und ggf. ob sich der Verstorbene aktuell selbst getötet hat.
Für eine staatsanwaltschaftliche Obduktion ist es vollkommen unerheblich, ob sich der Virus A oder B aufs Herz gelegt hat. Alle weiteren Untersuchungen kosten doch auch viel zu viel Geld, welches der Staat für solche Sachen nicht hat.
Anders sieht es bei einer Obduktion aus medizinischen Gründen aus, hier werden die wirklichen Ursachen für den natürlichen Tod gesucht.
@Hafu
Wie ich weiter oben schon mal gesagt habe, die Folgen von Doping und ein natürlicher Tod sind doch ganz normal.
Volker
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In diesen Punkten gebe ich dir vollkommen Recht. Doping ist in Deutschland keine Straftat, so dass der Staatsanwalt auch keine Steuergelder für irgendwelche Spezialuntersuchungen verpulvern darf, die evt. unerlaubte Manipulationen belegen könnten. Die primäre Fragestellung seitens der Staatsanwaltschaft ist, ob Fremdverschulden vorgelegen haben könnte. Wenn sich dafür keine Hinweise finden, ist der Fall im Prinzip erledigt.
Die Fragen und Zweifel, die wir und auch der ein oder andere Journalist hegen, sind im juristischen Sinne unerheblich.