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Zitat von Antracis
Da haben wir andere Einschätzungen, was ja auch ok ist. 
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Sehe ich ebenso, und finde es sehr angenehm und auch lehrreich, ohne Anfeindungen die unterschiedlichen Sichtweisen auszutauschen.
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Zitat von Antracis
Ich habe mich heute Abend, weil mir das selbst nicht klar war, mal durch die Wahlprogramme von AfD, Union und Grüne gelesen und auch mittels KI starke Konflikte gegen vermittelbare Punkte bezüglich möglicher Koalitionskompromisse analysiert und im Ergebnis ist aus meiner Sicht Schwarz-Grün deutlich einfacher koalitionsfähig als Schwarz-blau, auch wenn das ideologisch auf den ersten Blick anders rum zu sein scheint.
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Ich schätze, dieser Vergleich hängt sehr davon ab, welche Konflikte man als unauflösbar, welche Positionen des anderen man als völlig inakzeptabel, welche eigenen Positionen man als unverhandelbar ansieht. Wenn ich meine, daß zwischen CDU und Grünen ein großer Graben liegt, ist das noch lange nicht das, was die Verhandler sehen dürften. Und es ist ein Unterschied, ob von der CDU Günther oder Linnemann am Verhandlungstisch sitzen.
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Zitat von Antracis
Und wie gesagt, den weiteren Move zur AfD sehe ich nicht, ...
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Geht mir ja aktuell ebenso, auch wenn ich es für vernünftig halten würde. Das aktuelle Personal hat zu viel Angst vor dem zu erwartenden medialen Gegenwind (sieht man an Merz, wie oft er schon bei Kleinigkeiten zurückgerudert ist, sobald die Presse kritisch wurde). Auch ist die CDU eigentlich gespalten zwischen "traditionell-konservativen" und "grün-konservativen", letztere sind die alten Merkel-Getreuen. Das verhindert eine überzeugende klare politische Kursänderung. Sowas ginge nur mit einer Persönlichkeit mit einem starken Charakter wie Schmidt oder Schröder oder Milei - solche sehe ich in der CDU nicht (eigentlich überhaupt bei keiner Partei).