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Noch ist das nur ein vager Plan. Mein Herz hängt aber schon an solchen Aktionen und letztes Jahr bin ich die ersten 10 km mit dem Hauptfeld mit und konnte mich nur schweren Herzens auf den Rückweg nach Hause machen.
Immerhin konnte ich so Anett, die auch mal den Flair des Rennsteig-Ultras kosten wollte, die Hangsteine zeigen.
Diese sind möglicherweise das unbekannteste geologische Highlight in der Gegend. Entdeckt habe ich diese von einem offiziellen Aussichtspunkt auf der anderen Seite des Tals. Der Zugang ist aber nicht markiert, da hier Greifvögel brüten und auch das Klettern in dieser Zeit verboten ist. Der Wald rund um die Wartburg und einige andere heutige Forstgebiete ist noch nicht so irre alt und früher gab es hier etliche Kletterfelsen, die heute wegen Baumschatten und Moosbildung nicht mehr bestiegen werden. Die Hangsteine sind meines Wissens die zweithöchsten Kletterfelsen des Freistaats und sehr beeindruckend, wenn man oben steht. Ein Bank gibt es da auch und sicher auch ein paar Sicherungspunkte. Eine Route heißt "Quark Sahne", zu Ehren des Konditors Brühheim, der, so schlussfolgere ich mal, auch Kletterer sein muss. Auch, weil er, genau wie ich damals, ein Tandem besaß oder noch besitzt. Dieses ist deutlich schnittiger als das meinige und zudem mit einer Rohloff-Nabe ausgerüstet. Leider wollte er mir dieses für SiS ("Schlaflos im Sattel". Kennt das jemand???) nicht leihen und so musste ich wohl oder übel an meinem Gefährt alles choppen, was nicht mit Waldwegen kompatibel ist. Schutzbleche. Gepäckträger. Klingel.
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Keine Panik!
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