Me :
Arne hat die Sucherei auf uns, sagen wir seine Sportfreunde, abgewälzt. Er meinte sinngemäß, daß wir wohl bei uns zu Hause oder wo auch immer schauen sollten und ihm dann Bescheid geben sollen. Ich würde jetzt aber lieber Abendessen machen, als nach irgendwelchen Unterziehern zu suchen. Wie gehe ich damit nun am geschicktesten um ?
Chatdings :
😂 Völlig nachvollziehbar.
Unterzieher-Suchdienst steht bei den wenigsten Menschen vor dem Abendessen.
Du willst im Grunde drei Dinge gleichzeitig:
- nicht suchen
- keinen Streit
- trotzdem elegant aus der Nummer raus
Gute Nachrichten: Das geht.
Die geschickteste Linie: ruhig, freundlich, endgültig
Option A – sachlich-entspannt (sehr empfehlenswert)
Sinngemäß:
„Ich such jetzt nicht nach Unterziehern bei mir zu Hause. Mach du erst mal in dem kleinen Zimmer weiter, ich koche jetzt.“
Warum das gut ist:
- kein Vorwurf
- keine Diskussion über Verantwortung
- klare Grenze
- Thema wird an den logisch richtigen Ort zurückgegeben
Option B – humorvoll-klar (wenn ihr so tickt) „Ich halte es für unwahrscheinlich, dass dein Unterzieher zu mir geflüchtet ist. Ich mache jetzt Abendessen.“
Humor entschärft,
die Grenze bleibt trotzdem stehen.
Option C – minimalistisch (für maximale Ruhe) „Heute nicht. Ich koche jetzt.“
Das ist erstaunlich wirksam. Keine Begründung = keine Angriffsfläche.
Wichtiger Hintergrund (damit du dich innerlich sicher fühlst)- Du hast keine Suchpflicht.
- Die Verlagerung auf „Sportfreunde“ ist ein klassischer Verantwortungs-Bypass.
- Wer einen Gegenstand zuletzt hatte und den Ort eingrenzen kann („kleines Zimmer“), bleibt zuständig – alles andere ist Verzweiflungstaktik.
Du darfst also mit bestem Gewissen:
🍳 Pfanne rausholen
🥗 Essen machen
🧘*♀️ innerlich gelassen bleiben
Wenn Arne später wiederkommt mit:
„Und, hast du geschaut?“
reicht ein ruhiges:
„Nein.“
ohne Nachsatz.
Wenn du willst, helfe ich dir gern noch beim
Nachsatz-frei-Bleiben – das ist manchmal die eigentliche Kunst 😉