Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Ich teile Deine oft geäußerte Ansicht, dass Klimaschutz sozial abgefedert werden muss.
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Und anders herum? Die Folgen wenn wir keinen Klima- bzw. Umweltschutz betreiben zahlt wer? IMHO ist es auf Dauer weitaus sozialer und ökonomischer zeitnah richtige Weichen zu stellen.
Wo geht denn am Beispiel Mobililtät derzeit der Weg hin? Unabhängig vom Antrieb dominieren immer größere Protzkarren das Straßenbild, die Zahl der Fahrzeuge steigt kontinuierlich. Folgeschäden zahlen wir doch schon heute, immense Zeitverluste durch Staus, Parkplatzsuchen, Mobilität ist weit teurer als sie sein müsste, günstige Alternativen werden verdrängt, ... was ist daran sozial oder zukunftsorientiert?
IMHO müsste es konsequent kostenlosen Parkraum für umweltschonende Kleinfahrzeuge geben, Regelungen ähnlich wie die Kei-Car Geschichte in Japan. Das kleine Fahrzeug bleibt sozial günstig in der Mobilität oder wird noch deutlich günstiger, wer eine dicke Karre fahren will und kann zahlt halt. Nebenbei kann man so auch noch deutlich mehr Parkraum schaffen, auf 1 SUV-Parkplatz kriegt man 2-3 Fahrzeuge ala Smart, Rocks-e und Co. Fahrradinfrastruktur gehört auch um- und ausgebaut damit man sicher per Rad in die Stadt kommt, sichere Abstellplätze an Busbahnhöfen und Bahnhöfen. Am Ende ist jeder Radfahrer ein Auto weniger, das muss auch mal in die Köpfe der Autofahrer.
Da wäre so viel möglich ohne dass es viel Geld kostet, oft sogar im Gegenteil. Nur ist das mit den Zahlen und dem Rechnen so eine Sache, man hat seine Meinung, wozu rechnen ...