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Bei der ganzen Diskussion um den Mitarbeiterabbau darf man nur eben auch nicht vergessen, dass es der gespannten Fahrradindustrie so geht und überall massiv Stellen abgebaut werden, unabhängig, ob da ne Heuschrecke drin war oder ist oder nicht.
Auch in anderen Industrien in Deutschland gibt es ja gerade einen massiven Stellenabbau. Das passiert entweder über tatsächliche Entlassungen, wie man es jede Wochen in z.B. der Wirtschaftswoche nachlesen kann oder eben still, wenn Firmen Boomerstarke Alterstrukturen haben und die Stellen nicht mehr nachbesetzt werden.
Ich war ja auch vor 10 Jahren mehrere Jahre in der Fahrradbranche beschäftigt und die meisten Firmen haben eben nicht die Massen an Boomern, die man jetzt in die Rente verabschieden kann. Ergo bleiben nur betriebsbedingte Kündigungen, die dann medienwirksam ausgeschlachtet werden.
Wir brauchen gar nicht darüber reden, dass das für jeden einzelne Mitarbeiter und deren Familien eine absolut besch****** Situation ist, zumal, wie oben geschrieben, das in den meisten Branchen gerade so ist und damit die Jobsuche nicht so einfach wird.
Den Vorwurf, den sich aber die gesamte Fahrradindustrie gefallen lassen muss ist, dass man eben 2020 dachte, das geht jetzt so weiter. Und selbst dem größten Optimisten muss damals klar gewesen sein, dass das ne Luftnummer wird.
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