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Alt 28.01.2026, 17:18   #44
Antracis
Szenekenner
 
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Registriert seit: 12.07.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 2.832
Zitat:
Zitat von Siebenschwein Beitrag anzeigen
Vielleicht läuft es ja auch anders: versuch doch mal in zehn Jahren jemandem zu erklären, warum man, obwohl es längst wunderbar funktionierende TPU-Schläuche gab, etwa fünf Jahre lang mit Dichtmilch rumgematscht hat, vor jeder Saison die Reste mechanisch rausklabustern musste, und am Ende trotzdem das System bei über 5 bar nicht wirklich gedichtet hat. Du weisst vorher nie, was sich durchsetzt.
Nein, aber dass es im MTB und im Gravel mittlerweile ein Standard ist, ist schon ein starker Hinweis und da immer breitere Reifen mit weniger Druck im Rennrad gefahren werden, werden auch die Dichtungsprobleme kleiner werden. Und das Konzept Schlauch + Mantel ist nicht ohne Grund bei anderen Verkehrsmitteln verschwunden.

Zitat:
Wer über 35 ist, kann vielleicht noch was mit diesen Stichworten anfangen: Beam bike, 26er, BioPace, Campagnolo Delta, Bikedrive Kurbel, Powertap Nabe...
Ich bin über 35. Und das manche Technologien sich auch nicht durchsetzen, ist klar. Ist aber kein Grund, immer so aufgeblasene Debatten mit Abwertungen der Nutzer zu führen IMHO.


Man kann auch manche Entwicklungen einfach ziemlich sicher antizipieren. Beispielsweise wäre ich mir ziemlich sicher, dass irgendwann auch flächendeckend Bremsen mit ABS am Rennrad kommen werden. Ist nur eine Frage, wie lange das dauert.

Warum? Performance und Sicherheitsrelevant, siehe Auto und Motorad. Technische Lösung halt klar dem menschlichen Vermögen überlegen. Wie die Einführungs- und Entwicklungsdebatte verlief, dürfte auch den meisten Ü-35 bekannt sein. Oh Mann.

Beim Rad gibts ja jetzt schon erste Systeme bei E-Bike , Lastenbike und Co.

Irgendwann, wenn das technisch entsprechend klein und leicht baubar ist ( wahrscheinlich jetzt schon machbar) wird dann Shimano auch eine Bremse rausbringen, die bei Vollbremsung die Traktion gegenregelt.

Hier im Forum wird dann wieder geschimpft, wie teuer die Räder dadurch werden und die Volldeppen unter den Radfahrern einfach gescheiht Bremsen üben sollen. Die Unzulänglichkeiten des Systems werden beklagt werden und das man gar keine Kontrolle mehr hat.

Das System wird reifer werden und immer mehr Menschen werden sich im Amateurbereich sowas zulegen, weil sie feststellen, dass es einfach Vorteile hat, wenn es im Grenzbereich eine Verschiebung vom User zum Material gibt. Natürlich hilft das dem Anfänger oder normal bis schlechten Fahrer mehr, als dem Besten. Vor allem, wenn die Technik noch nicht so fein regelt. Aber das wird.

Im Profifeld wird das natürlich von der UCI streng verboten werden, während man sich in diversen Sondersitzungen andererseits großzügig bei der Regulation der Grösse und Farben von Sonnenbrillen zeigt.

Irgendwann, wenn das ABS aber so richtig gut ist, wird der eine oder andere Fahrer nach seinem Sturz auf regennasser TdF-Etappe das lauter fordern , weil er weiss, dass er sich mit ABS wahrscheinlich nicht das Schlüsselbein gebrochen hätte und dann irgendwann mit Hilfe Fahrergewerkschaft oder so kommts dann doch.

Muss nicht im detail so kommen, ist aber hochwahrscheinlich. Vielleicht löst sich aber auch demnächst noch mal eine Scheibenbremse und enthauptet das halbe Peloton oder Thomas Hellriegel wird UCI-Präsident und alle werden wieder vernünftig und bremsen mit Felgenbremse auf 19mm. Wer Weiss das schon.
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