Zitat:
Zitat von Matthias75
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Natürlich hinkt der Vergleich mit dem Rad etwas. Worum es mir aber geht: Wenn hier jemand fragen würde, wie er seine Zeit auf dem Rad verbessern kann, würde man ihm erstmal raten, sich richtig /(aerodynamischer) auf's Rad zu setzen und nicht, möglichst viele Km im angestrebten Wettkampftempo zurückzulegen.
Analog ist aus meiner Sicht eine - vor allem auch nachhaltigere - Verbesserung im Schwimmen möglich, wenn man an den Ursachen des langsamen Schwimmens arbeitet. Und das ist selten die fehlende Kraft, sondern eben der höhere Wasserwiderstand bzw. die schlechte Wasserlage.
M.
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Radfahren ist halt ungleich einfacher als Schwimmen. Sofern du richtig auf dem Rad sitzt, kannst du wenig falsch machen. Der eine tritt vielleicht zu große Gänge, die andere tritt ins Leere. Da kommt man aber selbst drauf. Daher kann man auch schnell Umfänge machen.
Beim Schwimmen ist das Wasser sozusagen ein x-mal höherer Luftwiderstand, den man optimieren muss. Auch Vereinsschwimmer haben daher ihre Technikblöcke und einen Trainer, der immer mal wieder korrigiert und vom Rand aus erklärt.
Aus meiner Erfahrung hat der gemeine Triathlet oft viele kleinere Baustellen, die sich in Summe schnell mal auf 20s auf 100 m summieren. Das Wasser bestraft viel mehr als die Luft: Kopf ein wenig falsch, Beine hängen, steif in der Hüfte...
