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Alt 04.01.2026, 11:14   #3
Antracis
Szenekenner
 
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Registriert seit: 12.07.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 2.789
Wir sind nur zwei knappe Straßenzüge vom Ausfallgebiet entfernt, war also knapp. Ist aber glücklicherweise noch warm und hell hier. Für die Betroffenen eine echt krasse Sache. Und es war vor ein paar Monaten schon mal am anderen Ende der Stadt für ca. 60h. Das ist schon echt lang. Auch damals handelte es sich. wie auch jetzt wohl wieder, um gezielte Sabotage oberirdischer Stromleitungen.

An der Kabelbrücke über den Teltowkanal bin ich in meinem Leben viele viele Mal vorbeigelaufen beim Sporteln. Seit ca. 2-3 Jahren geht das nicht mehr, weil da eine endlosbaustelle der Berliner Wasserbetriebe ist, wo man irgendwelche Rohre nicht fertigbekommt. Da kannst Du also seelenruhig, vor allem früh morgens, einen Brandsatz legen und nix und niemand kommt da vorbei, weil die Stelle 500m zu jeder Seite Baustelle ist.

Wundern tut es einen schon, dass die Reparatur so lange dauert. andererseits ist eine Kabelverbindung für 35.000 Haushalte nun auch kein Pappenstil und nicht mal eben kurz zusammengelötet, vor allem bei dichtem Schneetreiben und Kälte. Und da helfen auch keine Generatoren. Als bei uns in der Klinik durch Frost ein Starkstomkabel beschädigt wurde, hingen wir mehrere Tage an den gesamten THW-Kapazitäten von 2 Bundesländern. Und das entsprach quasi nur einem kleinen Häuserblock.

Wenn das wirklich wieder so linksextremistische Spinner waren, haben sie es immerhin geschafft, für ein paar Tage aus ihrer Bedeutungslosigkeit zu kommen. Und vielen unschuldigen und teils stark hilfsbedürftigen Menschen das Leben erschwert ( hoffentlich nicht mehr. ).

Schnell lösen kann man das vermutlich nicht, Gibt halt immer noch ein viele vulnerable oberirdische Stellen kritischer Infrastruktur. Die wird man nicht rund um die Uhr bewachen können und das unterirdisch zu verlegen sind dann wieder Bauprojeite für mehrere Jahre ( In Berlin Jahrzehnte und Geld haben wir eh keines…)
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