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Alt 19.12.2025, 12:24   #610
Helmut S
Szenekenner
 
Registriert seit: 30.10.2006
Beiträge: 9.758
Zitat:
Zitat von keko# Beitrag anzeigen
Gerade so, als würden sie nicht schon mal Software voller Bugs abliefern.
Das ist ein wichtiger Punkt: Ich habe im Moment den Eindruck, als würde man von LLMs grundsätzlich erwarten, dass sie keine Fehler machen. Dabei können sie heute schon mehr Aufgaben in einer bestimmten Kategorie in einer guten Qualität lösen als 90% der Menschen das können. Und in der Zusammenarbeit mit Menschen kriegst du ja auch Fehler geliefert - halt nur nicht so schnell

Zitat:
Zitat von keko# Beitrag anzeigen
dass die KI letztendlich x-mal besser und schneller ist als er und ihn schlicht ersetzt.
Hier wird es jetzt schwierig. Du hast an dem Punkt recht, wo Firmen Programmierer, noch dazu nur Juniors oder gar aus Bangalor ( ) einsetzen. Für die ist es jetzt schon recht hart und wird es noch härter.

Firmen, die jedoch production-ready SW entwickeln, tun das nicht mit "Programmieren" (heute nennt man die "Scripting Kids") die haben Softwareentwickler - das ist ein Unterschied Dort gibt es auch eine Menge entsprechender Entwurfs-, Entscheidungs- und Qualitätssicherungsprozesse, ähnlich wie in anderen Industrien.

Hier fehlt es meilenweit, da führt kein Weg hin, was die KI Outputs anbelangt. Das gilt sogar für die besten Codingmodelle von Anthropic (Claude) und dem neuen Gemini 3 Pro). Da sprechen wir nicht mehr von Bugs, da fehlt es himmelweit an Grundlagen. Das ist auf dem Niveau eines Bachelors, der sich etwas für "Scripting" interessiert.

Ich habe auch agentisches vibe coding getestet. Ich habe das mit den neuen VS Code Versionen, den neuen Modellen und auch mit Google Antigravity gemacht. Spaß macht es schon, es ist ok für ein MVP und der Mehrwert ist, du musst nicht alles auswendig wissen. Das ist faszinierend und praktisch.

Der Punkt ist ein anderer: Das "Coden" wird sich verändern. Eine Programmiersprache lernen, die aus dem FF in der entsprechenden OS Umgebung mit allen Finessen zu kennen, wird womöglich nicht mehr nötig sein. Vielmehr wird es darum gehen, die Assistenten entsprechend zu prompten und denen die Fachdomäne zu erklären. Außerdem darum, zu entscheiden, wie sich neue Software in die Konzern- bzw. Cloudinfrastruktur einfügen soll, welche Schnittstellen es gibt, wo die Complianceanforderungen liegen und welchen Designs SW Systeme folgen sollen.

Bewege dich weg von der Annahme Softwareentwicklung = Programmieren. Das war noch nie richtig und wird es auch nie mehr werden.

Das wird sich erst dann ändern, wenn KI getrieben und autonom agierende Roboter, mit entsprechender Sensorik ausgestattet ein Weltmodell entwickeln. Dann sind wir aber bei nem anderen Thema: AGI mit den entsprechenden Kosnequenzen.


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